SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Fünf Parteien, ein Bürgermeister-Kandidat

SPD, Grüne, BBO, Linke und UW wollen bei der Wahl im September 2015 mit einem gemeinsamen Bewerber antreten / Der Name soll erst im Januar genannt werden

Von Jörg Stuke

Bad Oeynhausen. Was am Mittwoch im Stadtrat noch Vermutung blieb, ist nun Gewissheit. Die fünf Parteien SPD, Grüne, BBO, Linke und UW wollen im nächsten Jahr einen gemeinsamen Bürgermeister-Kandidaten ins Rennen schicken. Das bestätigten gestern mehrere Fraktionsvorsitzende gegenüber der NW. 

"Richtig ist, dass die fünf Parteien Gespräche mit dem Ziel führen, zur Bürgermeisterwahl im September 2015 einen gemeinsamen Kandidaten aufzustellen", sagte Olaf Winkelmann (SPD). "Wir sind da aber noch im Verfahren", so der SPD-Chef. Als Grund für das Bürgermeister-Bündnis nannte Winkelmann: "Wir wollen gemeinsam Verantwortung für die Stadt übernehmen." Genau das war auch am Mittwoch im Rat schon Grundtenor, als die fünf Parteien den Haushaltsplan 2015 geneinsam verabschiedeten. 

Zum Hintergrund erläutert Winkelmann: "Die SPD hatte nach dem Verzicht von Michael Roy ja keinen Kandidaten mehr." Die SPD-Spitze hatte Michael Roy Anfang Juli nach einem umfangreichen Bewerbungsverfahren als ihren Bürgermeister-Kandidaten präsentiert. Doch an der Parteibasis rührte sich wachsende Kritik an der Entscheidung für den 57-Jährigen aus Essen. Am 30. September erklärte Michael Roy, dass er auf eine Kandidatur verzichte. 

"Daraufhin sind die anderen Parteien ermutigend auf uns zugekommen", berichtet Winkelmann. In ersten Gesprächen sei man übereingekommen zu schauen, "ob sich nicht in der näheren Umgebung ein geeigneter Kandidat finden lässt", so Winkelmann weiter.

Dass auch die BBO (Bürger für Bad Oeynhausen) ein solches Bürgermeister-Bündnis mittragen würde, bestätigte der Fraktionschef Reiner Barg. "Wir müssen die Probleme in Bad Oeynhausen - wie die Finanzlage, das Staatsbad-Defizit oder die Bädersituation - endlich konsequent angehen", sagte Barg. "Das kann man aber nicht als wilder Hühnerhaufen tun. Da muss man vernünftig zusammenarbeiten." In der Konsequenz erfordere das auch einen Bürgermeister, der eine vernünftige Verbindung zwischen Rat und Verwaltung herstelle. "Die Hauptaufgabe des hauptamtlichen Bürgermeisters ist eben nicht das Repräsentieren", sagte Barg. 

"Wir wollen einen fachlich qualifizierten, möglichst überparteilichen Menschen in dem Amt sehen", sagte Andreas Korff (Linke). Seine Partei beteilige sich an dem Bündnis,, "weil es in dieser Frage einen möglichst breiten Kompromiss geben sollte." Volker Brand wollte eine Beteiligung der Grünen zwar nicht dementieren, aber ebenso wie Thomas Heilig (UW) nichts Näheres dazu sagen. "Das ist alles erst noch auf dem Weg", so Brand. 

Nach Informationen der NW aber sind wichtige Schritte auf diesem Weg schon getan. So soll es einen heißen Kandidaten geben, dessen Name aber noch nicht kolportiert wird. Zunächst, so betont Winkelmann, müssten die Parteigremien informiert werden. 

Die SPD will das auf einer Stadtverbandsversammlung am 21. Januar tun. Stimmen die Gremien zu, dann wollen die Partien am 23. Januar ihren Kandidaten dann öffentlich vorstellen. 

CDU-Vorsitzender Kurt Nagel zeigte sich vom Gemeinschaftskandidaten überrascht. "Wenn ein Kandidat zu all diesen Parteien passen soll, dann muss es sich ja um eine Art eierlegende Wollmilchsau handeln", sagte Nagel. Die CDU werde in jedem Fall einen eigenen Kandidaten aufstellen. Ob der Kurt Nagel heißt? "Das klären wir im Januar", sagte Nagel. 

Und Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann hält sich nach wie vor eine eigene Kandidatur offen. "Ein gemeinsamer Kandidat von fünf Fraktionen hat auf meine Entscheidung keine unmittelbare Auswirkung", so der Amtsinhaber. 

© 2014 Neue Westfälische
12 - Bad Oeynhausen, Freitag 19. Dezember 2014

 

„Wahlrecht nutzen zur Stichwahl – wählen gehen am 15. Juni!“

Landrat Ralf Niermann und die SPD stehen Samstag an Infoständen Rede und Antwort

Bad Oeynhausen: Der zur Wiederwahl stehende Landrat Ralf Niermann steht am Samstag an zwei Infoständen zusammen mit der SPD Rede und Antwort – Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen:

Von 11.00 Uhr – 12.00 Uhr am WEZ-Markt an der Weserstraße und

von 12.30 Uhr – 13.30 Uhr in Rehme vor dem WEZ-Markt an der Mindener Straße.

Wahlinformation: Es gibt keine gesonderten Wahlbenachrichtigungen. Die Wahlbenachrichtigungen für die Wahl am 25. Mai behalten ihre Gültigkeit. Sie sind bei der Stichwahl am 15. Juni wieder im Wahllokal vorzuzeigen. Wer seine Wahlbenachrichtigung verloren oder verlegt hat, darf dennoch wählen gehen. In diesem Fall müssen die Wählerinnen und Wähler zur Wahl ihren Personalausweis mitbringen.

Auch zur Stichwahl ist die Briefwahl möglich. Schon vor der Wahl am 25. Mai 2014 war es möglich, die Briefwahl auch für eine etwaige Stichwahl zu beantragen. Wer dies nicht bereits getan hat, kann die Unterlagen für die Briefwahl im Wahlamt der Stadt Bad Oeynhausen beantragen. Ansprechpartner: Stadt Bad Oeynhausen/Wahlen, Telefon 05731 / 14-3329.

Bei der Stichwahl für den Landrat am 15. Juni kommt es auf jede Stimme an. „Vielen Wählerinnen und Wählern ist gar nicht bewusst, dass sie noch einmal wählen müssen“, so SPD-Chef Winkelmann.

 

CDU bleibt stärkste Kraft

Ratswahlen in Bad Oeynhausen: SPD legt leicht zu – FDP bricht ein – BBO verliert
Direktmandat


Bad Oeynhausen(WB). Die CDU bleibt stärkste Kraft vor der SPD. Die FDP muss herbe Verluste hinnehmen. Die Bürger für Bad Oeynhausen schaffen es nicht, ihr einziges Direktmandat zu verteidigen. Der Wahlabend beschert den Parteien im Bad Oeynhausener Rat so manche Zitterpartie.

Von Malte Samtenschnieder

Mit stoischer Ruhe startet Kurt Nagel in den Wahlabend. Während im großen Sitzungssaal des Rathauses I die ersten Schnellmeldungen über die Leinwände flimmern, die mal die eine, mal die andere der beiden großen Volksparteien vorne sehen, ist der CDU-Chef vom Erfolg seiner Partei überzeugt. »Am Ende werden bestimmt wir vorne liegen«, sagt er dem WESTFALEN-BLATT. Zustimmung erhält er unter anderem von Helke Nolte-Ernsting. Die erste stellvertretende Bürgermeisterin hakt auf einer Liste ab, welche Direktkandidaten der CDU in einzelnen Wahlbezirken das Rennen gemacht haben. »Die Altstadt zum Beispiel fehlt ja noch!«, verweist Helke Nolte-Ernsting auf eine traditionelle Hochburg der Christdemokraten.

Auch Dr. Volker Brand, Fraktionsvorsitzender der Grünen, verfolgt die ersten Schnellmeldungen angespannt. Über weite Strecken des Abends liefert sich seine Partei ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Bürgern für Bad Oeynhausen. »Als Reiner Bargs Wahlbezirk mit 27,6 Prozent der Stimmen für die BBO in die Rechnung eingeflossen ist, hat das die Zahlen durcheinander gewirbelt«, sagt Volker Brand. Insgesamt gehe er aber davon aus, dass die Grünen drittstärkste Kraft im Bad Oeynhausener Rat bleiben.

Das Entsetzen ist Klaus Breitenkamp, dem ehemaligen Stadtverbandschef der FDP, bereits beim Betreten des großen Sitzungssaales anzusehen, als er die ersten Zwischenergebnisse liest. Ein Wahlergebnis von zwei bis drei Prozent – bei diesem Wert pendeln sich die Liberalen im Laufe des Abends ein – empfindet Klaus Breitenkamp als absolut enttäuschend: »Die Ursache für das schlechte Abschneiden der FDP ist auf Bundesebene zu suchen. Dagegen können wir in Bad Oeynhausen nicht anarbeiten.«

Auf einen holprigen Wahlkampf verweist Thomas Heilig (Unabhängige Wähler). Die Plakate seien kein Glücksgriff gewesen, weil sie deutlich zu kleinteilig waren. »Wir können froh sein, wenn wir unsere zwei Sitze im Stadtrat behalten«, stellt er im Verlauf des Wahlabends fest.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge betrachtet Andreas Korff (Linke) das Abschneiden seiner Partei. »Einerseits freuen wir uns, dass wir nicht mehr die kleinste Fraktion im Stadtrat sind. Andererseits haben wir unser Wahlziel von sechs Prozent nicht erreicht.« Die Hoffnung auf ein drittes Ratsmandat erfülle sich deshalb nicht.

Mit gemischten Gefühlen stehen auch die Bürger für Bad Oeynhausen dem Wahlergebnis gegenüber. Dass Reiner Barg sein Direktmandat im Wahlbezirk 18 (Werste-Nord) knapp an den SPD-Kontrahenten Reinhard Scheer verloren hat, ist schmerzlich. Dass die BBO ihre 2009 aus dem Stand errungenen vier Sitze verteidigt hat, dürfte die Mitglieder allerdings mit Genugtuung erfüllen.

»Wir sind zwar nicht die stärkste politische Kraft, aber wir haben unser Ergebnis leicht ausgebaut«, stellt Dr. Olaf Winkelmann fest. Warum es die SPD nicht geschafft habe, nach 20 Jahren wieder die Nase vorne zu haben, könne er sich nicht erklären, sagt der Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzende. »Wir haben einen guten Wahlkampf mit vielen Hausbesuchen gemacht.« Die Ergebnisse sollen bereits am heutigen Montag parteiintern analysiert werden.

Große Veränderungen der politischen Arbeit im Rat sieht Olaf Winkelmann angesichts der neuen Machtverhältnisse nicht. Bündnisse wie die Vierer-Koalition zu Beginn der vergangenen Legislaturperiode hält er für unwahrscheinlich. »Es wird wahrscheinlich jede Partei ihren eigenen Weg gehen«, betont der Sozialdemokrat.

»Ich gehe davon aus, dass wie bisher alle sieben Fraktionen dem neuen Rat der Stadt Bad Oeynhausen angehören werden«, sagt Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann im Gespräch mit dieser Zeitung. Er nehme an, dass die bisherigen politischen Tendenzen auch in Zukunft Bestand haben werden. Klaus Mueller-Zahlmann: »Ich hoffe jedoch, dass wir nach dem Wahlkampf zu mehr Sachlichkeit zurückkehren, weil kein Grund mehr zur Profilierung besteht.« Ob sich die Suche nach seinem Nachfolger – Klaus Mueller-Zahlmann tritt bei der Bürgermeisterwahl im Jahr 2015 nicht wieder an – auf die politische Arbeit auswirken könnte, will der Amtsinhaber zum jetzigen Zeitpunkt nicht kommentieren.

Quelle: WB vom 26.05.2014

 

Vielen Dank!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr entgegengebrachtes Vertrauen!

Unser Ratsteam die Ihre Interessen im Stadtrat vertreten:


Müller-Dietz, Irmgard 
Körtner, Michael
Sieker, Ursula
Langenbruch, Dietrich 
Kaase, Gisela
Dr. Winkelmann, Olaf
Scheer, Reinhard
Schäfer, Friedhelm
Sensmeyer, Ralf
Hottel, Karl Hermann
Dietz, Esther
Blanke, Melanie 
Below, Andreas 
Daniel, Hans-Jürgen

Für Sie im Kreistag:

Ulrich Kaase 

 

SPD an Infoständen vor Muttertag aktiv

Infostand der SPD Werste

Am Samstag vor Muttertag waren die Kandidatinnen und Kandidaten aus den Ortsvereinen der SPD Bad Oeynhausen, der SPD-Landratskandidat Dr. Ralf Niermann und der SPD-Europakandidat Christoph Dolle an den Infoständen im gesamten Stadtgebiet im Einsatz. 

Viele Passanten freuten sich über den kleinen Muttertagsgruß der SPD und nutzen die Möglichkeit um mit den Kandidatinnen und Kandidaten ins Gespräch zu kommen.

Weitere Fotos auf der Facebook-Seite der SPD Bad Oeynhausen

 

Blumengrüße zum Muttertag – Aufruf „Bitte gehen Sie wählen!“

SPD-Ratskandidaten gemeinsam mit Landratskandidat Ralf Niermann im Gespräch zur Kommunalwahl

Bad Oeynhausen: Zur anstehenden Kommunalwahl stehen die gewählten SPD-Ratskandidaten am Samstag vor Ort an Informationsständen für Gespräche zur Lokalpolitik und zu zukünftigen Vorhaben zur Verfügung. Ab 12.00 Uhr werden sie auch vom SPD-Landratskandidaten Dr. Ralf Niermann unterstützt.

Gleichzeitig werden Blumengrüße anlässlich des Muttertags verteilt mit der Bitte, am Wahlsonntag vom persönlichen Wahlrecht Gebrauch zu machen oder vorab Briefwahl zu beantragen.

Die SPD-Ratskandidaten informieren am Samstag ab

  • 07.00 Uhr in Dehme vor der Bäckerei Seeger,
  • 08.00 Uhr vor den Bäckereien in Babbenhausen-Oberbecksen,
  • 08.00 Uhr in Bergkirchen vor der Bäckerei Schürmann
  • 09.00 Uhr in Rehme vor dem WEZ-Markt,
  • 10.00 Uhr am „Schweinebrunnen“ in der Innenstadt,
  • 10.30 Uhr in Volmerdingsen am Jibi-Markt,
  • 11.30 Uhr in Eidinghausen am WEZ-Markt.
  • 12.00 Uhr in Werste am WEZ-Markt,
  • 12.30 Uhr in Wulferdingsen vor dem NP-Markt.

Die SPD freut sich auf die anstehenden Gespräche.

 

Aktiv für Sie in Bad Oeynhausen

Wir haben nun ein neues Tool auf unser Webseite aktiviert. Mit dem neuen Kartentool werden aktuelle Projekte, Ziele für die Kommunalwahl und Bilanzen visuell dargestellt.

Einfach mal ausprobieren: Kartentool

 

 

Sachstand zum Auswahlverfahren der SPD zur Bürgermeisterkandidatur

Die Auswahlkommission (Kaase, Sieker, Henneking, Hottel, Winkelmann) hat in der vorletzten Aprilwoche sechs Kandidaten zu Vorstellungsgesprächen eingeladen.

Dabei handelte es sich um Personen, die sowohl aus Bad Oeynhausen wie auch von außerhalb kommen und in öffentlichen Verwaltungen bzw. Dienststellen, der Wirtschaft oder in Sozial- und Wohlfahrtsverbänden arbeiten.

Über das Ergebnis berichtete die Kommission in der Stadtverbandvorstandssitzung am 05. Mai.

Dem Vorstand wurden seitens der Kommission Personen empfohlen, die hervorragende Voraussetzungen mitbringen. Hiervon erfülle nach Ansicht des Vorstands eine Person die Auswahlkriterien etwas besser. „Dies könnte unser Wunschkandidat werden, wir haben den Eindruck, er passt sehr gut zur Bad Oeynhausener SPD“, so das einhellige Urteil.

 

Rat muss Ehrenbürgerschaften von NS-Schergen und –Diktatoren aberkennen

Dr. Olaf Winkelmann, Vorsitzender der SPD Bad Oeynausen & Fraktionsvorsitzender der SPD zu Ehrenbürgerschaften der Stadt Bad Oeynhausen:

Es ist beschämend, dass diejenigen, die es wussten, dies nicht weitergegeben haben und dass wir Ratsmitglieder und Bürger, die es hätten wissen sollen, seit vielen Jahrzehnten nicht nachgefragt haben.

Dankbar bin ich, dass jetzt – wenngleich viel zu spät – die Information durch den Stadtheimatpfleger veröffentlicht wurde. Die kommende Ratssitzung am Mittwoch sollte daher unbedingt genutzt werden zur posthumen Aberkennung der Ehrenbürgerschaften von NS-Schergen und –Diktatoren, um uns öffentlich und deutlich von deren Handeln zu distanzieren.

 

Tourist-Info bald im Nordbahnhof?

Redaktionsgespräch V / 2014: Dr. Olaf Winkelmann und Ursula Sieker beziehen vor der Wahl Position für die SPD

Bad Oeynhausen(WB). In drei Wochen wird der Rat neu gewählt.

Beim Besuch in der WESTFALEN-BLATT-Redaktion standen SPD-Stadtverbandschef Dr. Olaf Winkelmann und Fraktionsgeschäftsführerin Ursula Sieker Rede und Antwort. Die Fragen stellte Claus Brand.

Was macht Sie optimistisch, dass die SPD am 25. Mai ein gutes Ergebnis erzielt? 

Dr. Olaf Winkelmann: Wir können eine gute Bilanz vorweisen.

In welchen Punkten? 

Winkelmann: In unsere Stadt ziehen wieder mehr Menschen und Familien. Das ist statistisch belegt. 49   340 Einwohner hatten wir Ende 2013, Ende 2009 waren es 48   300. Die städtischen Einnahmen sind in den vergangenen fünf Jahren gestiegen, mit plus 8,1 Millionen Euro. Die Steuererträge haben sich stabil entwickelt. Wir hatten in den vergangenen fünf Jahren ein Plus von 200 Gewerbeanmeldungen. Damit wachsen die Gewerbesteuer- und Einkommenssteuer-Erträge. Wir haben den Schuldenstand der Stadt abgebaut. 2009 hatten wir 79,9 Millionen Euro Schulden, jetzt immer noch, aber nur noch 68,1 Millionen Euro. Die Arbeitslosenquote ist rückläufig seit 2009, von 7,6 auf 5,9 Prozent. Der Ausbau von U-3-Plätzen macht gute Fortschritte. Die SPD hat den Anspruch, Kümmerer-Partei zu sein.

Woran machen Sie das fest? 

Winkelmann: Wir haben noch Ortsvereine in allen neun Ortsteilen. Die CDU hat die Ortsunionen Rehme und Oberbecksen zusammengelegt. Wir sind älteste und mitgliederstärkste Partei vor Ort, mit fast 350 Mitgliedern.

 

Oeynhausener SPD ist bei der Kandidat*innen-Suche einen Schritt weiter

SPD-Stadtverbandsvorsitzende Dr. Olaf Winkelmann

Der SPD-Stadtverband Bad Oeynhausen hat vor einigen Monaten die Kandidatur für die Bürgermeister*innenwahl im kommenden Jahr ausgeschrieben. Bis zum Stichtag Ende März haben sich 12 Bewerber*innen auf die Ausschreibung beworben.

Anfang April hat eine Personalfindungskommission, die aus Stadtverbandsvorsitzenden und Fraktionschef Dr. Olaf Winkelmann die Fraktionsgeschäftsführerin Ursula Sieker, die zweite stellvertretende Bürgermeisterin Gisela Kaase, sowie Karl-Hermann Hottel und Wilhelm Henneking bestand, Vorstellungsgespräche mit 6 Bewerber*innen geführt. 

Die Personalfindungskommission hat nun eine Top 3-Liste mit den potentiellen Bewerbern aufgestellt. Mit diesen Bewerbern wird es noch weitere Gespräche geben. Erst dann soll entschieden werden, ob die Kommission dem Stadtverbandsvorstand einen oder mehrere Kandidat*innen bei seiner Sitzung am 5. Mai vorschlägt. 

Zum weiteren Verfahren:

"Wir haben zwei Möglichkeiten. Wird nur eine Person vorgeschlagen, wird noch in der Woche der Sitzung der Name bekannt gegeben werden. Wird mehr als eine Person vorgeschlagen, würde sich ein Vorstellungsverfahren für die Ortsvereine anschließen. Das könne dann so aussehen, dass man im Stadtgebiet zwei oder drei Veranstaltungen für die neun Ortsvereine anbieten werde, die dann öffentlich und nicht nur für Parteimitglieder sein würden. Bei den Terminen hätten die Mitglieder die Möglichkeit, den Bewerbern Fragen zu stellen. Eine Wahlempfehlung bliebe dann den Mitgliedern vorbehalten", so der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Dr. Olaf Winkelmann.

Gibt es mehrere Kandidat*innen und ein Beteiligungsverfahren der Ortsvereine, dann ist frühestens Mitte Juni mit einer Entscheidung über die Kandidatur zu rechnen. 

 

Zwölf Bewerber wollen SPD-Kandidat werden

Parteivorsitzender Olaf Winkelmann hält eine Auswahl noch im Mai für möglich

Bad Oeynhausen (juk). Womöglich wird die SPD noch vor der Kommunalwahl am 25. Mai ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl 2015 präsentieren. "Wenn sich der Parteivorstand auf einen Bewerber einigen kann, wäre das machbar", sagte Olaf Winkelmann, Stadtverbandsvorsitzender der SPD in Bad Oeynhausen, der NW. 

Die SPD kann bei der Auswahl ihres Spitzenkandidaten für den Nachfolger von Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann aus dem Vollen schöpfen. "Es haben sich zwölf Bewerber gemeldet," berichtet Winkelmann. "Damit sind wir sehr zufrieden." 

Die SPD hatte ihre Suche nach einem Kandidaten öffentlich ausgeschrieben. Winkelmann hatte mit fünf, sechs Bewerbern gerechnet. Geworden sind es nun doppelt so viele. "Es sind ausgesprochen gute Bewerbungen darunter", versichert Winkelmann. Da in der Ausschreibung ausdrücklich das Parteibuch der SPD nicht Bedingung war, sind auch parteiunabhängige Kandidaten in dem Bewerberfeld.

 

Gestärkt in den Wahlkampf

Am vergangenen Samstag hatten sich die Delegierten des SPD-Stadtverbandes Bad Oeynhausen im Gasthaus "Reikensmeier"  zur ordentlichen Stadtverbandsversammlung versammelt. 

Neben den Wahlen des Vorstandes (wie bereits berichtet) stimmten sich die Delegierten auf die anstehende Kommunal- und Europawahl am 25. Mai ein. Der Europakandidat der SPDOWL Christoph Dolle war nach Bad Oeynhausen und stellte in seiner Rede seine Ziele für die Europawahlen vor und machte einen Rundumblick auf die Lage in Europa. 

Christoph Dolle machte deutlich, dass viele Entscheidungen auf der europäischene Ebene das Handeln der Politik in den Nationalstaaten bis in die Kommunen bestimmt. "80 Prozent aller Gesetze und Verordnungen treffen die Menschen direkt vor Ort. Es sei deshalb wichtig, dass man die Menschen bei Entscheidungsprozessen mitnimmt, denn viele wissen gar nicht mehr was Europa heute überhaupt bedeutet. Europa ist mehr als eine Wirtschaftsgemeinschaft - Es ist eine Wirtschafts-, Sozial und vorallem eine Friedensgemeinschaft. 

 

Neuer Vorstand der SPD Bad Oeynhausen gewählt

v.l.: Reinhard Scheer, Melanie Blanke, Olaf Winkelmann, Esther Dietz & Ralf Jaworek

Am Samstag fand in Wulferdingsen die ordentliche Stadtverbandskonferenz der SPD statt. Auf der Konferenz wurde ein neuer Vorstand gewählt.

Olaf Winkelmann wurde als Vorsitzender und Reinhard Scheer als Kassierer in ihren Ämtern bestätigt. Als neue stellv. Vorsitzenden wurden Melanie Blanke und Esther Dietz und Ralf Jaworek von den Delegierten zum Schriftführer gewählt.

Der bisherige Schriftführer Christian Vogelsang, wird zukünftig als neuer Ortsvereinsvorsitzender der SPD Lohe, dem erweiterten Vorstand angehören. Der bisherige stellv. Vorsitzende Sven Berger kandidierte aus beruflichen und privaten Gründen nicht mehr für den Stadtverbandsvorstand. Auch die bisherige stellv. Vorsitzende Ursula Sieker kandidierte nicht mehr für den Vorstand und will sich auf das Ratsmandat für Rehme konzentieren. 

 

Werben für die Kommunalwahl- und Europawahlteilnahme am 25. Mai

SPD-Stadtverbandsversammlung am 29. März in Bad Oeynhausen mit Vorstandswahlen

Bad Oeynhausen: Die SPD in Bad Oeynhausen veranstaltet am Samstag, 29. März ihre nächste Delegiertenversammlung. Start ist um 10.00 Uhr in der Gaststätte Reinkensmeier in Bergkirchen-Wulferdingsen.

Die 55 Delegierten aus den Ortsvereinen kommen zusammen, um turnusgemäß einen neuen Stadtverbandsvorstand zu wählen. Erneut vorgeschlagen ist Olaf Winkelmann für eine sechste Wahlperiode. Zudem entscheiden die Delegierten über die Nachfolge der beiden langjährigen Vorstandsmitglieder Ursula Sieker und Christian Vogelsang.

„Wir steigen mit dem Stadtparteitag ein in den heißen Kommunalwahlkampf und machen Werbung, dass am 25. Mai möglichst viele Wähler zur Wahl gehen und mitbestimmen, wie Bad Oeynhausen zukünftig aussehen soll“, so Winkelmann. Daher wird es auch einen Bericht auf den aktuellen Stand der SPD-Bürgermeisterausschreibung  sowie über die zentralen Wahlaussagen für die nächsten 6 Jahre geben.

Unter dem Stichwort „Europa den Menschen näher bringen“ werden als weitere Gäste der SPD-Europawahlkandidat Christoph Dolle und der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze erwartet. Beide geben Einblicke in die europäische und bundesdeutsche Politik.

Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen und können sich anmelden unter Telefon 05221-99 11 35 (SPD-Wahlkreisbüro Herford).

 

News der Bundes-SPD

Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Er steht für Zusammenhalt. Komm mit uns und den Gewerkschaften auf die Straße!

07.04.2026 09:14
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

26.02.2026 07:43
Ihr FAIRdient Tarif.
Steuergeld soll faire Arbeit stärken. Dafür sorgt die SPD: Mit dem Bundestariftreuegesetz erhalten nur Unternehmen, die ihre Angestellten nach Tarifvertrag bezahlen, öffentliche Aufträge. Das ist gerecht.

Weitere Meldungen

News der NRWSPD

NRWSPD
Die EU-Kommission hat die Pläne der Bundesregierung für einen Industriestrompreis am heutigen Donnerstag gebilligt. Achim Post, NRWSPD-Vorsitzender, zur EU-Genehmigung.

Die Bundesregierung hat sich im Rahmen des Koalitionsausschusses am Wochenende (11. und 12.04.2026) auf Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger sowie verschiedene Reformvorhaben geeinigt. Jochen Ott, designierter Spitzenkandidat der NRWSPD für die Landtagswahl 2027, zu den Ergebnissen.

Weitere Meldungen

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos

AfA & AG60plus

Die SPD in den Netzwerken

Zu den Profilen und Seiten: