MdB und MdL
Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze ist erneut zum Sprecher seiner Fraktion im Petitionsausschuss des Bundestages gewählt worden. Schwartze gehört dem Ausschuss für Bürgeranliegen bereits seit 2009 an, zunächst als ordentliches Mitglied, seit 2013 als SPD-Sprecher im Ausschuss und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Petitionen innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion.
„Im Petitionsausschuss ist man ganz nah bei den Sorgen und Nöten der Bürgerinnen und Bürger. Wir beschäftigen uns mit einer großen Bandbreite an Themen: von der Beschwerde über eine ungerechte Behandlung durch die Sozialversicherung bis hin zu Forderungen nach Gesetzesänderungen. Der Petitionsausschuss befasst sich pro Jahr mit fast 20 000 Eingaben. Dabei bekommt man tiefe Einblicke in ganz persönliche Lebensbereiche und Schicksale von Menschen in unserem Land. Diese, aber auch die Vielzahl von Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger sorgen dafür, dass man sich als Abgeordneter immer wieder mit neuen Themen befasst“, so Stefan Schwartze.
Vom 23. bis 25. Juni wird in Düsseldorf der nächste Jugend-Landtag stattfinden. Jugendliche aus ganz NRW im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren können dann im Parlament drei Tage lang die Abgeordneten "vertreten". Sämtliche Kosten werden vom Landtag übernommen.
Bewerben können sich Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige direkt im Bürgerbüro der Abgeordneten Inge Howe und Ernst-Wilhelm Rahe unter (05 71) 5 05 05 30 oder per Mail an hartmut.stickan@landtag.nrw.de.
Bewerbungsschluss ist der 4. April 2016.
Seit 2008 findet jedes Jahr der dreitägige "Jugend-Landtag" im Düsseldorfer Parlament statt. Dabei werden die parlamentarischen Abläufe von Fraktionssitzungen über Ausschuss-Sitzungen bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Mehr als 1.500 Jugendliche konnten seitdem in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den Arbeitsalltag eines Politikers selbst erleben.
Info: www.jugend-landtag.de
Das Wahljahr 2017 wirft seine Schatten voraus, im kommenden Jahr wird nicht nur der Deutsche Bundestag sondern auch der Landtag in NRW neugewählt.
Am Freitag teilte die bisherige Minden-Lübbecker Landtagsabgeordnete Inge Howe mit, dass sie bei der voraussichtlichen Wahl im Mai nicht wieder für den Landtag kandidieren werde. Howe war im Jahr 2000 in den Düsseldorfer Landtag eingezogen und wurde seitdem 3 mal wiedergewählt.
Der SPD-Kreisvorsitzende Michael Buhre nutze das Pressegespräch um sich bei Inge Howe für ihre langjährige Arbeit für die Menschen im Mühlenkreis und für die SPD zu bedanken und auch Howe nutze das Gespräch, um ein erstes Fazit zu ziehen.
Besonders wichtig war Inge Howe der Petitionsausschuss, dem sie von 2005 bis 2010 als Vorsitzende und seit 2010 als stellv. Vorsitzende vorsitzt.
"Der Petitionsausschuss hat den direkten Kontakt zu den Menschen ermöglicht und damit die Basis für die Arbeit im Landtag gelegt. Und am schönsten war und ist es den Menschen vor Ort direkt helfen zu können", so Inge Howe und ergänzt: "Deshalb verabschiede ich mich auch nicht leichten Herzens aus der Berufspolitik. Aber ich war 48 Jahre berufstätig, davon 17 Jahre im Landtag. Ich habe mein Soll ganz gut erfüllt."
Da Bad Oeynhausen aufgrund der Wahlkreisneuordnung nicht mehr zum Landtag-Wahlkreis Minden-Porta gehören wird, gibt es dort auch neue Kandidaten: Die bisherigen "Herforder" Abgeordneten Angela Lück und Christian Dahm haben bereits ihre Wiederkandidatur angekündigt. Für den Bundestag wird auch Stefan Schwartze wieder kandidieren.
Kreis Herford: 2017 wird aus politischer Sicht ein spannendes Jahr! Mit der Bundes- und Landtagswahl stehen in NRW gleich zwei wichtige Wahlen an. Jetzt gaben die heimischen Landtagsabgeordneten Angela Lück und Christian Dahm, sowie der Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze beim Treffen der SPD-Ortsvereine aus dem Kreis Herford und der Stadt Bad Oeynhausen am vergangenen Samstag in Bünde auf Anfrage bekannt, für die nächsten Wahlen erneut antreten zu wollen.
Alle drei Abgeordneten haben ihren jeweiligen Bundestags- bzw. Landtagswahlkreis in den Wahlen 2012 bzw. 2013 als Wahlsieger direkt geholt und sind in den Bundestag und Landtag eingezogen. Neu ist in 2017: die beiden Landtagswahlkreise im Kreis Herford werden größer, weil die Stadt Bad Oeynhausen hinzukommt. Der Landtag in NRW wird voraussichtlich am 14. Mai 2017, also Muttertag, neu gewählt. Die Bundestagswahl findet im gleichen Jahr im September statt.
Ein neuer Minister im Landeskabinett, ein neuer Landesgruppenchef – Die NRWSPD hat Franz-Josef Lersch-Mense und Achim Post interviewt und mit ihnen über die aktuellen Entwicklungen Land, Bund und Europa gesprochen.
Die aktuellsten Entwicklungen in der Noten-Affäre um den CDU-Landesvorsitzenden Armin Laschet kommentiert Elvan Korkmaz, stellvertretende Vorsitzende der NRWSPD, wie folgt:
„Armin Laschet hat es selbst zu verantworten, dass es in der heutigen Sitzung des Landtagsausschusses für Innovation, Wissenschaft und Forschung um seine Glaubwürdigkeit geht.
Vor zwei Wochen antwortete er auf die Frage nach den ominösen Notizen in der Noten-Affäre: ‚Ja, sicher gibt's die noch‘. Später redete er seine Nichtauskunft mit dem Verweis auf den Datenschutz schön. Heute wiederum heißt es bei ihm: ‚Natürlich habe ich nach der abschließenden Entscheidung des Prüfungsausschusses die Notizen - wie sonst auch - nicht weiter aufbewahrt‘. Ja was denn nun!?
Hier nur von einem offenen Widerspruch zu sprechen, wäre sehr milde. So kann man mit kritischen Fragen nicht umgehen. Mit seinem fehlenden Problembewusstsein für die Dinge des Alltags hat Armin Laschet seiner Glaubwürdigkeit in den letzten Tagen schweren Schaden zugefügt. Die Studierenden an der RWTH Aachen sind hierbei leider die Leidtragenden.
Er muss nun endlich Klarheit schaffen. Weglaufen hilft nicht.Den Bürgerinnen und Bürgern in NRW geht es um Ehrlichkeit und Verantwortung. Wir würden Armin Laschet gerne inhaltlich befragen zu wichtigen Themen wie soziale Gerechtigkeit, Fracking, Bekämpfung von Steuerflucht. Unter diesen Vorzeichen wird das schwierig bis unmöglich.
Darüber hinaus darf sicherlich die Frage gestellt werden, ob Armin Laschet sich nach diesen Debatten um Postverlust und analogem Notengekritzel weiterhin als digitaler Avantgardist selbstinszenieren möchte. Aber das steht wohl auf einem anderen Notizblatt.“
Jetzt bewerben für den nächsten „Jugend-Landtag“
Kreis Minden-Lübbecke: Vom 11. - 13. Juni 2015 ist in Düsseldorf der 7. Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen geplant. Jugendliche aus ganz NRW im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren können dann auf den Stühlen der Abgeordneten im Plenarsaal und in den Sitzungssälen Platz nehmen.
Der Jugend-Landtag ist eine dreitägige Veranstaltung mit Übernachtung und Verpflegung. Sämtliche Kosten werden vom Landtag übernommen (Fahrtkosten werden anteilig erstattet). Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige direkt bei Inge Howe oder Ernst-Wilhelm Rahe im Bürgerbüro in Minden. Denn jede/r Abgeordnete kann (möglichst aus seinem Wahlkreis) einen jungen Menschen einladen.
Der siebte Jugend-Landtag wird sich mit aktuellen Themen beschäftigen. Die parlamentarischen Abläufe werden von Fraktionssitzungen über Ausschusssitzungen, öffentliche Anhörungen von Experten bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden den Abgeordneten des realen Parlaments anschließend zur Kenntnis gegeben.
Seit 2008 findet jedes Jahr der dreitägige „Jugend-Landtag“ im Düsseldorfer Parlament statt. Mehr als 1250 Jugendliche konnten seitdem in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den parlamentarischen Arbeitsalltag eines Politikers/ einer Politikerin selbst erleben. Ziel ist es, durch „learning by doing“ die Jugendlichen über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu langfristigem politischen Engagement zu ermuntern.
Ausreichend für die Bewerbung sind eine E-Mail, ein Fax oder ein Brief mit Adresse und Altersangabe sowie eine Erläuterung, warum man beim Jugend-Landtag mitmachen möchte.
Bewerbungsschluss ist der 23. März 2015.
Bewerbungen bitte an:
Bürgerbüro der Abgeordneten
Inge Howe MdL
Ernst-Wilhelm Rahe MdL
Lübbecker Straße 202
32429 Minden
Telefon: 0571-5050532
hartmut.stickan@landtag.nrw.de
Espelkamp: Auf Initiative der heimischen Bundestagsabgeordneten Steffen Kampeter und Achim Post konnte am Montag die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages für die Öffentlichkeit in Espelkamp eröffnet werden.
In den Räumen der Geschäftsstelle der Sparkasse Minden-Lübbecke am Wilhelm-Kern-Platz wurde diese am Montagmorgen durch Georg Droste vom Vorstand der Sparkasse zusammen mit den Abgeordneten Achim Post und Steffen Kampeter und Landrat Dr. Ralf Niermann eröffnet.
Auf zwanzig Schautafeln werden die wesentlichen Informationen über Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments und seiner Abgeordneten vermittelt. Auf zwei Computerterminals können Filme, multimediale Anwendungen und der Internetauftritt des Deutschen Bundestages angeschaut werden. Weiterhin liegt Informationsmaterial zur kostenlosen Mitnahme bereit.
Insbesondere Schulklassen sollen neben Einzelbesuchern die Möglichkeit erhalten, die Ausstellung zu besuchen.
Ergänzend zur Ausstellung finden gruppenspezifische Vorträge mit Diskussionsrunden statt. Diese werden von einer Honorarkraft des Deutschen Bundestages betreut; Dauer ca. eine Unterrichtsstunde. Eine Terminvereinbarung ist vorab möglich im Büro Achim Post, MdB, bei Herrn Hartmut Stickan unter folgender Rufnummer: 0571 / 505 05 32.
Während der Ausstellungszeit steht vor Ort Herr Heinz Lackmann, eine Honorarkraft des Deutschen Bundestages, als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie erreichen Herrn Lackmann unter folgender Mobilfunknummer: 0172 61 32 244.
Weitere Fotos auf der Facebook-Seite von Achim Post
Mucksmäuschenstill war es, kurz bevor Stefan Schwartze das Geheimnis lüftete, wer denn nun dem Maulwurf auf den Kopf gemacht hat. Louis, Leonie, Raphael, Melissa, Lynne, Yanni, Theo, Joel, Levin, Dani und Ömer hatten es sich mit dem heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten auf dem großen Sitzpolster in der Kindertagesstätte Kunterbunt in Bad Oeynhausen-Werste bequem gemacht und lauschten gebannt seiner Geschichte. Schwartze besuchte die Kinder dort am Bundesweiten Vorlesetag und las ihnen aus ihren Lieblingsbüchern vor.
Ob es nun um Flusi, das Sockenmonster, oder die Wickinger ging, in den drei Kindergartengruppen, in denen Stefan Schwartze vorlas, hörten die Jungen und Mädchen den lustigen und spannenden Geschichten aufmerksam zu. Gleichzeitig nutzten sie die Gelegenheit, dem Abgeordneten auch die ein oder andere persönliche Frage zu stellen: „Das Buch gehört meinem Bruder, hast Du auch einen Bruder?“
Vorlesen wird in der Kita Kunterbunt nicht nur am Vorlesetag sondern auch sonst groß geschrieben. Es gibt eine Vorlese-Oma, die sich regelmäßig mit den Kindern beschäftigt und auch einige Mütter, die in ihrer Muttersprache vorlesen.
„Es ist immer wieder einer meiner schönsten Termine im Jahr, wenn ich den Kindern vorlese“, so Stefan Schwartze. Es mache großen Spaß zu erleben, wie begeistert alle mitmachen.
Vier Tage in die Rolle eines Bundestagsabgeordneten schlüpfen – dies ermöglicht das Planspiel „Jugend und Parlament“, das vom 31. Mai bis 03. Juni 2014 im Deutschen Bundestag stattfindet. 315 Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren reisen aus dem gesamten Bundesgebiet an, um in Fraktionen, Ausschüssen und Plenarsitzungen über fiktive Gesetzentwürfe zu debattieren. Auch der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze kann einen jungen Menschen für die Teilnahme auswählen. Er findet, das Planspiel bietet eine hervorragende Möglichkeit, die Abläufe im Deutschen Bundestag kennenzulernen: „Weil das Planspiel an den echten Schauplätzen des Parlaments stattfindet, wird Politik nicht nur nachgespielt, sondern hautnah erlebt!“
Neben dem eigentlichen Planspiel können die Jugendlichen in Berlin an organisierten Stadtrundfahrten teilnehmen, das Büro der Bundestagsabgeordneten Stefan Schwartze besuchen und weitere prominente Politiker wie den SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann treffen. Die Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung übernimmt der Deutsche Bundestag.
Interessierte Jugendliche aus dem Kreis Herford und der Stadt Bad Oeynhausen sind aufgerufen, sich umgehend, spätestens aber bis zum 09. April, für die Teilnahme am Planspiel zu bewerben.
Hierfür genügt eine E-Mail mit einem kurzen Motivationsschreiben an stefan.schwartze@wk.bundestag.de. Rückfragen beantwortet das Wahlkreisbüro unter der Telefonnummer 05221 / 99 11 33.
Stefan Schwartze, MdB ist zum Sprecher der AG Petition in der SPD-Bundestagsfraktion gewählt worden. Schwartze kann sich nun noch stärker direkt für die Belange des Kreises Herford und die Stadt Bad Oeynhausen einsetzen. Er bedankt sich für das Vertrauen der SPD-Bundestagsfraktion und freut sich auf die kommenden Herausforderungen.
„Das Vertrauen, das mir meine Kolleginnen und Kollegen im Deutschen Bundestag ausgesprochen haben, ist mir Ansporn und Auftrag.“, so Schwartze nach seiner Wahl. „In den letzten Jahren konnte ich im Petitionsausschuss vielen wichtigen gesellschaftlichen Belangen eine Stimme geben, beispielsweise die Änderung des Organspenderechts.
Der Sprecherposten gibt mir ein zusätzliches Instrument und die Ressourcen mich in Berlin noch mehr für die Belange meines Wahlkreises einzusetzen, damit sich die Potenziale unserer Region weiter entfalten.“ Stefan Schwartze wurde einstimmig von der Fraktion zum Sprecher gewählt. Zuvor hatte ihn Karl Lauterbach MdB, in seiner Funktion als stell. Fraktionsvorsitzender für den Bereich Petitionen, in der AG vorgeschlagen.
Die inhaltliche Arbeit im Deutschen Bundestag wird in den Arbeitsgruppen geleistet. Hier bereiten sich die Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion auf die interfraktionelle Arbeit in den Ausschüssen vor, indem sie Anträge und Gesetzesentwürfe erarbeiten und ihre Ideen mit Experten diskutieren.
Die Anzahl der Arbeitsgruppen in der Fraktion kann variieren. In der letzten Legislaturperiode gab es 22 Arbeitsgruppen. In dieser, der 18. Legislaturperiode, ist die Anzahl der AGs in der SPD-Bundestagsfraktion noch nicht festgelegt.
Zweiwöchiges Schülerbetriebspraktikum erlaubte spannende Eindrücke in den laufenden Politikbetrieb
Bad Oeynhausen/Herford: Zwei Wochen spannende Eindrücke aus dem laufenden Politikbetrieb sammeln: Diese Gelegenheit erhielt Lisa-Marie Kruse im Rahmen ihres Schülerbetriebspraktikums in der SDP-Kreisgeschäftsstelle Herford. Die 17-jährige Schülerin geht auf die Gesamtschule Bad Oeynhausen.
Büroarbeit, Landes- und Bundespolitik oder Abgeordnete zu Terminen im Wahlkreis begleiten – die Arbeitstage waren abwechslungs- und lehrreich. „Gleich am ersten Tag habe ich den Bundestagsabgeordneten Stefan Schwartze begleitet und konnte sogar die NRW-Landtagspräsidentin Carina Gödecke kennenlernen“, erzählte die Oeynhausener Schülerin. „Das sind alle ganz normale Menschen“, stellte sie erleichtert fest.
Besonders interessant fand Lisa-Marie Kruse die beiden Tage, an denen sie im Landtag die beiden Abgeordneten Angela Lück und Christian Dahm begleiten durfte. „Von der Besuchertribüne habe ich mir einen Teil der Plenarsitzung angeschaut“, so Kruse. Die Schülerin war „total begeistert, wie die ganzen Politiker mit so einer Leidenschaft die Reden gehalten haben, dass es auch den Besuchern sehr viel Spaß machte zuzuhören“.
Im Fernsehen hatte die Praktikantin bislang nicht mitbekommen, dass im Plenarsaal „eine lockere, aber doch ernste Atmosphäre vorhanden ist, in der ab und zu auch gescherzt wird“. Hinter die Kulissen eines Plenartages konnte sie ebenfalls schauen. Zahlreiche Gespräche am Rande der Plenarsitzungen mit der Abgeordneten Angela Lück waren zeitintensiv, aber beeindruckend.
Zum zweiten Mal hat die SPD-Bundestagsfraktion vom 20. bis 23. April 2013 das Planspiel Zukunftsdialog durchgeführt. 140 junge Leute aus ganz Deutschland waren gekommen, um in Berlin die Arbeit der SPD-Abgeordneten in der SPD-Bundestagsfraktion nachzuspielen. Darunter auch die 20jährige Sarah Karcewski aus Enger und der 16jährige Dag Grothe aus Löhne.
Das besondere am Planspiel-Zukunftsdialog ist, die Ergebnisse fließen in die Arbeit der realen SPD-Bundestagsfraktion ein.
Die Jugendlichen arbeiteten in sechs Arbeitsgruppen und erstellten dort wie die wirklichen Abgeordneten Anträge. Diese mussten sie in den verschiedenen Arbeitsgruppen abstimmen und schließlich in ihrer Fraktion beschließen. Die Anträge wurden im Anschluss mit den SPD-Bundestagsabgeordneten in ihren Arbeitsgruppen diskutiert.
Sarah Karcewski wurde gleich am ersten Tag zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt: „Ich war die einzige Frau im Fraktionsvorstand. Wir hatten vergessen, eine Frauenquote in die Geschäftsordnung aufzunehmen,“ so Sarah Karcewski. Zuständig war sie für den Arbeitsbereich Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie für Arbeit und Soziales. Dag Grothe war in der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung.
Stefan Schwartze, der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete, freute sich beim gemeinsamen Mittagessen mit den beiden: „Bildung ist auch das Thema, für das ich zuständig bin im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.“ So fanden sich schnell viele Themen wie zum Beispiel das Thema Ganztagsschule. „Das längere gemeinsame Lernen war für uns ein wichtiges Thema in der AG Bildung,“ erzählte Dag Grothe. „Außerdem haben wir über Bildungsgerechtigkeit, Lernmittelfreiheit und Studiengebühren diskutiert.“
Student aus Kirchlengern absolviert vier-wöchiges Praktikum beim Bundestagsabgeordneten Stefan Schwartze
Im Rahmen des Studienganges „Europäische Studien“ an der Universität Osnabrück verbrachte Hinrich Schwarze einen Teil seiner Semesterferien in Berlin. Der aus dem Ortsteil Quernheim in Kirchlengern stammende 20-Jährige Student tauchte für vier Wochen in das politische Leben ein und arbeitete in dem Berliner Büro von Stefan Schwartze mit. „Es war eine Zeit, die ich wiederholen würde. Vier Wochen lang hatte ich die Möglichkeit hinter die Fassade des Bundestages zu schauen und zu erleben, wie Entscheidungen in der Politik getroffen werden.“
In dem Büro übernahm Hinrich Schwarze vielfältige Aufgaben. So bearbeitete er verschiedene Petitionen von Bürgern zu ganz unterschiedlichen Themen. „Von persönlichen Anliegen bis hin zu Ideen über ganz neue Gesetze war alles dabei.“ Außerdem übernahm Hinrich Schwarze Routine-Aufgaben im täglichen Alltag. Dazu gehörte die tägliche Presseauswertung und die Recherche zu politischen Themen wie dem EU-Beitritt der Türkei, der EU-Tabakrichtlinie oder der Konzessionsvergaben der Wasserversorgung.
„Aber natürlich habe ich nicht nur im Büro gesessen. Dank des Praktikantenprogrammes der SPD-Fraktion habe ich weit mehr als nur den Bundestag kennen gelernt.“ Highlights waren Besichtigungen des Bundesrates, des Bundeskanzleramtes und des Schlosses Bellevue. Auch ein Treffen mit dem amerikanischen Botschafter in der US-Botschaft und das Jüdische Museum bleiben in tiefer Erinnerung. Berlin hat viel zu bieten.
Abschließend fasste Hinrich Schwarze die Zeit so zusammen: „Ich habe gesehen wie Politik entsteht und live miterlebt, wie arbeitsintensiv eine Sitzungswoche in Berlin ist.“
Stefan Schwartze, MdB, Demokratie im Klassenzimmer erleben
„Junger Rat für Schwartze“ ist der Titel eines Schulprojekts, das der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Herford und die Stadt Bad Oeynhausen, Stefan Schwartze, zusammen mit den örtlichen Schulen im kommenden Jahr durchführen wird.
Das Konzept von „Junger Rat für Schwartze" besteht darin, dass die Schülerinnen und Schüler eine Frage aus dem Alltag des Bundestagsabgeordneten bearbeiten. „Die Ergebnisse werden direkt in meine Arbeit als Bundestagsabgeordneter einfließen. Das Thema wird gemeinsam mit den Lehrern und den Schülern vereinbart“, so Stefan Schwartze.
Die Würze des Projekts liegt in der Unterschiedlichkeit der Klassen und der Fächer: Von Gemeinschaftskunde über Deutsch bis hin zur Wirtschaftslehre - alle Fächer sind denkbar. „Mir liegt viel daran, dass alle weiterführenden Schultypen und Förderschulen sowie unterschiedliche Jahrgangsstufen an dem Projekt teilnehmen, um ein möglichst breites Spektrum zu erhalten“, so Schwartze weiter.
Im Zentrum von „Junger Rat für Schwartze“ steht der Praxisbezug. Zum einen erhalten die Jugendlichen einen Einblick in die Alltagsarbeit eines Abgeordneten, wodurch ihnen die Chancen und Grenzen politischer Arbeit vermittelt werden. Zum anderen ist das Projekt als handlungsorientierter Unterricht (HOT) in den Schullalltag der Jugendlichen eingebunden und unterstützt damit auch die Lehrkräfte.
Interessierte Schulen können sich über das Wahlkreisbüro Herford, Oliver Lüking (Tel.: 05221-991157, Email:stefan.schwartze@wk2.bundestag.de) bewerben.
Anmeldungen für eine Teilnahme sind bis zum 1. März 2012 möglich.