SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

140 Jugendliche simulieren Politik

Veröffentlicht am 03.05.2013 in MdB und MdL

Zum zweiten Mal hat die SPD-Bundestagsfraktion vom 20. bis 23. April 2013 das Planspiel Zukunftsdialog durchgeführt. 140 junge Leute aus ganz Deutschland waren gekommen, um in Berlin die Arbeit der SPD-Abgeordneten in der SPD-Bundestagsfraktion nachzuspielen. Darunter auch die 20jährige Sarah Karcewski aus Enger und der 16jährige Dag Grothe aus Löhne. 

Das besondere am Planspiel-Zukunftsdialog ist, die Ergebnisse fließen in die Arbeit der realen SPD-Bundestagsfraktion ein.

Die Jugendlichen arbeiteten in sechs Arbeitsgruppen und erstellten dort wie die wirklichen Abgeordneten Anträge. Diese mussten sie in den verschiedenen Arbeitsgruppen abstimmen und schließlich in ihrer Fraktion beschließen. Die Anträge wurden im Anschluss mit den SPD-Bundestagsabgeordneten in ihren Arbeitsgruppen diskutiert.

Sarah Karcewski wurde gleich am ersten Tag zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt: „Ich war die einzige Frau im Fraktionsvorstand. Wir hatten vergessen, eine Frauenquote in die Geschäftsordnung aufzunehmen,“ so Sarah Karcewski. Zuständig war sie für den Arbeitsbereich Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie für Arbeit und Soziales. Dag Grothe war in der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung. 

Stefan Schwartze, der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete, freute sich beim gemeinsamen Mittagessen mit den beiden: „Bildung ist auch das Thema, für das ich zuständig bin im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.“ So fanden sich schnell viele Themen wie zum Beispiel das Thema Ganztagsschule. „Das längere gemeinsame Lernen war für uns ein wichtiges Thema in der AG Bildung,“ erzählte Dag Grothe. „Außerdem haben wir über Bildungsgerechtigkeit, Lernmittelfreiheit und Studiengebühren diskutiert.“

Sarah Karcewski und Stefan Schwartze begegneten sich erneut Dienstag morgens in der Arbeitsgruppe der SPD-Bundestagsfraktion für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Hier stellte die Planspiel-Arbeitsgruppe den Abgeordneten ihre Ergebnisse vor. Das Betreuungsgeld wirke Entwicklungen moderner Politik entgegen, heißt es in ihrem Antrag "Frauen in der Arbeitswelt". 

Die jungen Leute hielten fest, dass Ganztagsschulen ausgebaut werden müssen. Frauen, vor allem junge Mütter, sollen von der Kindererziehung entlastet werden, um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können. Jedes Elternteil solle das Recht bekommen, für die Zeit, bis ihr Kind das 14. Lebensjahr erreicht hat, in Teilzeit arbeiten und danach wieder zur vollen Beschäftigung zurückkehren zu können. Dazu gehöre auch der Ausbau von Kindergärten. 

„Das war ein richtig guter Antrag, den die jungen Menschen hier eingebracht haben,“ findet Stefan Schwartze. Sarah Karcewski hält fest: „Das Planspiel ist eine gute Sache mit vielen spannenden Menschen und interessanten Diskussionen. Ich habe hier viel gelernt. Insbesondere wie die Arbeit der SPD-Bundestagsfraktion funktioniert.“

 

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