Ortsverein
Bad Oeynhausen. Von Partei und Politik durfte am Anfang keine Rede sein. „Einigkeit“ hieß der Verein, der am 12. September 1877 in Rehme gegründet wurde. Dessen Zweck sollte sein, Tanzveranstaltungen auszurichten und mit dem eingenommenen Geld bedürftige Familien zu unterstützen. Tatsächlich war die „Einigkeit“ ein Verein der Sozialdemokraten. Die Rehmer haben so einen der ältesten SPD-Ortsvereine im Land.
1875 hatten Ferdinand Lassalle und August Bebel in Gotha ihre Parteien zur Sozialistischen Arbeiterpartei zusammengeführt. Gerade Mal zwei Jahre später fanden sich in Rehme 31 Menschen zusammen, die Lassalle und Bebel nacheiferten, „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ auf ihre Fahnen schrieben“. Aber nicht öffentlich! Denn nur ein Jahr nach Gründung der „Einigkeit“ traten Bismarcks Sozialisten-Gesetze in Kraft. Sozialistische Vereine warten verboten, der Rehmer Verein stand unter Beobachtung. Vor allem Carl und Hermann Schröder waren der Obrigkeit offenbar ein Dorn im Auge. Bei beiden fand man bei Hausdurchsuchungen „eine erhebliche Menge Lassallischer und sozialistischer Schriften“, zitiert die Vereinschronik den Polizeibericht. 1886 wird Hermann Schröder verhaftet. Der Versuch, den Verein zu verbieten, scheitert.
Und so kann Rehmes Amtsvorsteher Wilhelm Uhe 1908 vermerken: Die Röbkesche Wirtschaft (in der sich auch die „Einigkeit“ gegründet hatte) lasse ja „von jeher viel zu wünschen übrig, weil hier die Sozialdemokraten verkehren, aber auszurotten sind dieselben ja nicht mehr . . .“
Kurz vor der entscheidenen Stichwahl war der SPD-Landratskandidat Dr. Ralf Niermann im Ortsteil Werste unterwegs und verteilte zusammen mit dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Ulrich Kaase, der stellv. Bürgermeisterin Giesela Kaase, dem stellv. Vorsitzenden der Jusos Minden-Lübbecke Jens Vogel und weiteren Mitgliedern des Werster Ortsvereins rote Rosen vor den Werster WEZ-Markt an die Werster Bürgerinnen und Bürger.
Dabei kam Niermann mit vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch und hatte immer ein offenes Ohr für die Fragen, Anregungen und Wünsche der Werster.
Zusammen mit dem Ortsvereinsvorsitzenden Karl Hermann Hottel und dem stellv. Mühlenkreis-Juso-Vorsitzenden Jens Vogel verteilte der SPD-Landratskandidat Dr. Ralf Niermann unter dem Motto "Für einen wachsenden Kreis" Petersilien vor dem WEZ-Markt in Oberbecksen an die Bürgerinnen und Bürger und kam dabei schnell ins Gespräch.
Auch heute war der Landratskandidat der SPD Dr. Ralf Niermann in Bad Oeynhausen unterwegs und hatte seine Quatier vor dem Rehmer WEZ-Markt aufgeschlagen und verteilte zusammen mit dem Ortsvereinsvorsitzenden Michael Körtner und anderen Mitgliedern des Rehmer Ortsvereins
unter dem Motto "Für einen wachsenden Kreis" Petersilie und Glückskekse an die Bürgerinnen und Bürger und kam dabei schnell ins Gespräch.
SPD-Landratskandidat Dr. Ralf Niermann besuchte zusammen mit dem SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Dr. Olaf Winkelmann, der stellv. Bürgermeisterin Giesela Kaase, dem stellv. Vorsitzenden der Jusos Minden-Lübbecke Jens Vogel und anderen Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Werste das "Tanz in den Mai"-Fest der Freiwilligen Feuerwehr Werste. Die feierte am gleichen Tag ihr 100-jähriges Bestehen.
Bereits am Morgen war Niermann in Werste unterwegs und stand den Western vor dem WEZ-Markt Rede und Antwort und verteilte als ersten Maigruß "Maikäfer" aus Schokolade.
Und auch während des Festes kam Niermann mit vielen Menschen aus Werste, unter anderem auch mit einigen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, ins Gespräch und sagte nicht nein, als er gefragt wurde, ob er nicht beim Aufstellen des Maibaumes helfen wolle.
Am vergangenen Freitag fand das traditionelle Grünkohlessen des SPD Ortsvereins Werste im Vereinshaus der Werster Rassegeflügelzüchter (RGZV) statt.
Auch dieses Jahr sind viele Genossinnen und Genossen und Freunde der SPD der Einladung des Werster Ortsvereins gefolgt und haben sich im Vereinshaus eingefunden. Bevor sich die Besucher den Grünkohl schmecken ließen, stand die Ehrung der Jubilare auf dem Programm:
3 Genossinnen bzw. Genossen feiern ihr 25-jähriges Jubiläum in der SPD und ein Genosse ist schon seit 40 Jahre an Bord der SPD.
Dieses Jahr übernahm der örtliche SPD Bundestagsabgeordnete Wolfgang Spanier die Ehrungen, bevor er die Urkunden und die Ehrennadel an die Jubilare überreichte, machte Spanier in seiner Rede eine kleine Reise durch die Geschichte der SPD mit ihren Höhen und Tiefen.
Die Jubilare:
40-Jahre in der SPD: Gerhard Stein
25-Jahre in der SPD: Giesela Wilkening, Marlene Timmermann & Wilfried Gerken
* Bildunterschrift:
Hintergrund: Wolfgang Spanier (MdB) & Ulrich Kaase (OV-Vorsitzender)
Vordergrund: Giesela Wilkening, Marlene Timmermann & Gerhard Stein
Wilfried Gerken konnte leider nicht am Grünkohlessen/Ehrung teilnehmen