SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Überraschung durch das zweite Kreuz

Veröffentlicht am 02.09.2009 in Presse

Losverfahren im Wahlbezirk 22 unnötig / Ein Stimmzettel Kuhlmanns ungültig / Below direkt gewählt

Bad Oeynhausen (juk). War nichts mit Peter Brand als Glücksfee. Das Losverfahren im Wahlbezirk 22, in dem die Kandidaten Andreas Below (SPD) und Malte Kuhlmann (CDU) gleich viele Stimmen zu haben schienen, erwies sich gestern Abend als unnötig.

Lothar Gohmann heißt der „Spielverderber“. Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende hatte beantragt, vor dem Losverfahren doch lieber noch einmal die Stimmzettel aus dem Wahlbezirk 22 nachzuzählen. Das geschah um 17.15 Uhr.

Und siehe da: Eine Dreiviertelstunde, bevor der Wahlausschuss tagte, tauchte ein Zettel auf, der bislang als gültige Stimme für Kuhlmann gewertet worden war, nun aber Grund zur Beanstandung lieferte. „Außer dem Kreuz hinter Kuhlmanns Namen fanden wir unten auf dem Zettel noch ein weiteres Kreuz“, berichtete Peter Brand, Beigeordneter, Wahlleiter und „Beinahe-Glücksfee“, dem Ausschuss. Zwei Kreuze sind eines zuviel, Kuhlmann musste eine Stimme abgezogen werden. Und so hatte Below mit 234 Stimmen den Wahlbezirk 22 „Wulferdingsen Nord) doch direkt geholt.

Bitter für Kuhlmann: Er wird nun nicht in den Rat einziehen. Statt seiner rückt Marcell Siek über die Reserveliste der CDU nach. Kuhlmann trug die überraschende Wende mit Fassung. „Ich bin natürlich schon enttäuscht, dass es nun doch nicht für mich gereicht hat“, sagte der 26-Jährige. „Den ganzen Ärger hätten wir uns ersparen können, wenn im Wahllokal gleich richtig ausgezählt worden wäre.“

In den vergangenen fünf Jahren war Kuhlmann politisch schon als sachkundiger Bürger im Ausschuss für Kultur, Partnerschaft und Sport vertreten. „Ich hoffe, dass ich da anknüpfen kann“, so Kuhlmann.

Ganz so spannend war die Sache für Andreas Below nicht. Für ihn war klar, dass er auf jeden Fall über die Reserveliste in den Rat einziehen würde. „So ein Direktmandat gibt natürlich schon etwas mehr politische Power“, sagte der 34-Jährige. Im Rat will er sich vor allem für die Verkehrssicherheit, aber auch für Jugendliche und Senioren stark machen. „Das ist gerade bei uns im Außenbereich besonders wichtig“, so Below.

Der Wahlausschuss bestätigte die so korrigierten Ergebnisse der Kommunalwahl schließlich einstimmig.

© 2009 Neue Westfälische
Bad Oeynhausener Kurier, Mittwoch 02. September 2009

 

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