SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Servet Dag soll Nachfolge Spaniers antreten

Veröffentlicht am 07.03.2008 in Stadtverband

Servet Dag

Winkelmann: „Wir erwarten ein offenes und basisorientiertes Nominierungsverfahren wie bei der Vorauswahl des Landratskandidaten“

Bad Oeynhausen/Herford: Nach der Ankündigung Wolfgang Spaniers, bei der nächsten Bundestagswahl nicht noch einmal ins Rennen zu gehen, hat in den SPD-Ortsvereinen im Wahlkreis 134 Herford – Bad Oeynhausen II die Suche begonnen: Wer soll im Herbst 2009 als Kandidatin oder Kandidat für die Sozialdemokraten antreten?

Neben Stefan Schwartze aus Vlotho tritt nun auch ein Kandidat aus Bad Oeynhausen an: Servet Dag.

Dag wurde in der Sitzung des Stadtverbandsvorstandes vom 6. März einstimmig vorgeschlagen. Der Vorschlag soll von den Oeynhauser Delegierten in einer Versammlung am 11. April bestätigt werden.

Der 39-jährige Sozialdemokrat ist stellvertretender Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes und des SPD-Ortsvereins Bad Oeynhausen Altstadt. Beruflich ist der diplomierte Kaufmann als Verwaltungsleiter der Klinik Porta Westfalica tätig. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

SPD-Vorsitzender Olaf Winkelmann: „Wir sind der Auffassung, dass Servet Dag ebenfalls ein Kandidat mit hervorragenden Chancen ist“. Winkelmann weiter: „Sein Sozial- und Kompetenzprofil spiegelt seine sozialdemokratische Verwurzelung wider.“ Hinzu komme, dass er als Bewerber mit Migrationshintergrund zusätzliche Wählerschichten mobilisieren könne.

Unterstützt wird Dags Kandidatur von den SPD-Ortsvereinsvorsitzenden. „Servet Dag hat bereits in jungen Jahren sowohl soziale als auch Führungsverantwortung übernommen. Vor allem hat er bewiesen, dass er zielorientiert und erfolgreich sein kann. Er wäre ein Abgeordneter, der mit seinem Gespür für Politik das Parlament und die Menschen in hervorragender Weise verbinden würde. Darauf kommt es für die SPD gerade in Zukunft in hohem Maße an.“

Ein mögliches Bundestagsmandat sieht Dag als große Ehre und zugleich als Aufgabe mit hoher Verantwortung. Dieser sieht er sich gewachsen: „Mein persönlicher Werdegang, meine Erfahrungen im Gesundheitssektor und meine Wirtschaftskompetenz sind eine gute Basis, mich den Anforderungen in Berlin zu stellen und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger unseres Wahlkreises zu vertreten.“ Als großen Vorteil bezeichne er sein Gespür für „das, was die Menschen wirklich wollen und was Sie tatsächlich bewegt.“

Servet Dag: „Mein Ziel ist in einer Zukunft mit vielen Chancen demokratisch um Fortschritt und soziale Gerechtigkeit zu kämpfen. Ich sehe mich in meinem politischen Verständnis den Menschen verpflichtet. Ich erkenne Realitäten und möchte mich mit größtmöglichem Engagement den notwendigen Aufgaben widmen. Für eine freie, gerechte und solidarische Gesellschaft.“ Als Schwerpunkte einer Abgeordnetentätigkeit würde er sich gerne in der Gesundheits- und Wirtschaftspolitik einbringen.

Die Entscheidung darüber, wer ins Rennen geschickt werden soll, solle nach Auffassung von SPD-Chef Winkelmann möglichst offen und basisorientiert erfolgen. Ein Nominierungsverfahren wie zur Findung des Landratskandidaten in Minden-Lübbecke sei seiner Ansicht nach der geeigneteste Weg. Ein ähnliches Verfahren führen die Sozialdemokraten in Minden-Lübbecke durch, um die Nachfolge Lothar Ibrüggers zu klären. „Wir sollten mehr Basisdemokratie wagen und möglichst viele Menschen an der Entscheidung beteiligen“, konstatiert Winkelmann. Die SPD brauche eine starke Einbindung von Mitgliedern und Öffentlichkeit, um neue Dynamik und Profil zu gewinnen. „Dies werde ich dem Kreisverbandsvorstand der SPD Herford vorschlagen“, so Winkelmann.

 

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