SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Hände weg vom Jugendarbeitsschutz

Veröffentlicht am 20.05.2010 in Bundespolitik

Foto: pixelio.de/Karl-Heinz Laube

Zum 50. Geburtstag des Jugendarbeitsschutzgesetzes erklären die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles und die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel:

Die Bundesregierung muss den Forderungen nach Schleifung des Jugendarbeitsschutzes ein für alle Mal einen Riegel vorschieben. Sie darf nicht erneut reine Klientelpolitik betreiben.

Es ist ein Hohn, dass ausgerechnet das Hotel- und Gaststättengewerbe die Verlängerung der täglichen Arbeitszeiten einfordert. Schon heute liegt die Grenze hier anders als in anderen Ausbildungsbetrieben bei 22 Uhr. Eine weitere Verlängerung würde Raubbau an der Gesundheit der jungen Menschen treiben, um damit ausgebildetes Personal einsparen zu können.

Seit 50 Jahren setzt das Jugendarbeitsschutzgesetz Maßstäbe für Qualität in der Ausbildung und gegen Ausbeutung junger Auszubildender als billige Arbeitskräfte. Gute Arbeit fängt beim Jugendschutz an. Qualifizierte, gesunde Auszubildende sind unsere Fachkräfte von morgen.

SPD und Jusos haben sich schon in der Großen Koalition für die Unantastbarkeit des Jugendarbeitsschutzes eingesetzt. Gemeinsam mit den Gewerkschaften werden wir hier nicht nachlassen.

Denn die SPD steht für einen nachhaltigen und wirksamen Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Das Jugendarbeitsschutzgesetz ist dabei ein wichtiger Garant, den wir sichern und stärken wollen.

 

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