
Zu den Äußerungen aus der Union zu angeblichen Sparmöglichkeiten im Bildungsbereich erklärt die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Vorsitzende der NRWSPD Hannelore Kraft:
"Die Union hat offensichtlich ihr selbst erklärtes Ziel, Deutschland zur Bildungsrepublik zu machen, aufgegeben. Roland Koch kürzt beim Hochschulpakt in Hessen und stellt das Ziel, ab 2015 mindestens zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Bildung auszugeben, offen in Frage. Der sächsische Ministerpräsident Tillich unterstützt diese Forderung, der CDU-Wirtschaftsrat stimmt begeistert mit ein. Und die Bundeskanzlerin schweigt. Diese Debatte ist eine Farce!
Vor gerade mal fünf Tagen haben die Wählerinnen und Wähler in Nordrhein-Westfalen ein klares Votum für bessere Bildung abgegeben. Die schwarz-gelbe Sparpolitik im Bildungsbereich wurde deutlich abgewählt. Dieses Signal aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland in Deutschland sollten Koch und Tillich ernst nehmen. Stattdessen tragen sie ihre innerparteilichen Machtspielchen auf dem Rücken von Schülern, Studenten, Lehrern und Professoren aus. Denn genau darum geht es.










