SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Aufbruchstimmung bei der SPD

Veröffentlicht am 09.09.2008 in Presse

Heimische Sozialdemokraten setzen ihre Hoffnung auf das Tandem Steinmeier und Müntefering

Bad Oeynhausen/Kreis Herford. Steinmeier wird Kanzlerkandidat, Beck ist weg und Müntefering kommt als Parteichef zurück: Für die meisten Genossen in Bad Oeynhausen und im Kreis Herford kamen die Personalentscheidungen völlig überraschend. Einige von ihnen hat die NW befragt.

Wolfgang Spanier, Bundestagsabgeordneter der SPD: „Der Zeitpunkt der Nominierung Steinmeiers war zwar überraschend, die Personalie nicht. 2005 war die SPD in einem ähnlichen Tief und hat sich innerhalb kürzester Zeit wieder herausgearbeitet. Wir haben noch ein Jahr bis zur Wahl, da kann noch viel passieren. Vor allem darf man die Wähler nicht unterschätzen.“ Zum Rücktritt Kurt Becks sagt Spanier: „Ich schätze ihn sehr und kann nachvollziehen, dass er unter einem solchen Druck und bei diesem Gegenwind sich nicht mehr in der Lage sah, seine Funktion weiter auszuüben.“ Franz Müntefering ist für Spanier „jemand, der die Kunst versteht, komplizierte Sachverhalte klar und eindringlich zu formulieren“. Müntefering spreche Herz und Kopf an.

Der Bad Oeynhausener Frank Nickol, einer der drei Kandidaten für die Spanier-Nachfolge im Bundestag, ist mit der Wahl Steinmeiers einverstanden: „Mit ihm ist mein absoluter Favorit Kandidat geworden.“ Er sei ein Profi, wie kein anderer. Bereits als Kanzleramtsminister habe er seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt. „Er hat seine Aufgaben zuverlässig, unaufgeregt und loyal erledigt“, so Nickol. Steinmeier bringe wie kein anderer das nötige Rüstzeug mit, das Land auf Kurs zu bringen. „Zudem wird Franz Müntefering ihn in schwieriger Zeit unterstützen. Beide setzen für die Wahl auf Sieg, nicht auf Platz.“ Nickol weiter: „Kurt Beck musste die Partei über manche Klippe schiffen. Ihm gebührt Dank.“

Ähnlich sieht das Olaf Winkelmann, Stadtverbandsvorsitzender der SPD in Bad Oeynhausen: „Ich begrüße die Nominierung Frank-Walter Steinmeiers.“ Er sei bodenständig und verbindlich. Überrascht wurde Winkelmann nach eigener Aussage aber von der Rückkehr Münteferings: „Er ist eine große Integrationsfigur. Er wird es schaffen, rechts und links zu vereinen.“

Für Christa Jahnke-Horstmann, SPD-Fraktionschefin in Herford und ebenfalls Kandidatin für die Spanier-Nachfolge, ist der Rückzug Becks „nicht zuletzt Ausdruck tiefer menschlicher Verletzung“. Die Nominierung von Frank-Walter Steinmeier bezeichnet sie als „beste Lösung für unser Land“. Müntefering verkörpere wie „kaum ein Anderer Glaubwürdigkeit und die Kraft zur Einigung der SPD“. Mit der Entscheidung für das neue Führungs-Tandem bestehe eine gute Chance, jetzt mit der Aufholjagd zu beginnen.

Stephan Schwartze, Kreisvorsitzender der SPD und 3. Kandidat, hat die Entscheidung für Steinmeier nicht überrascht: „Das ist eine gute Wahl. Steinmeier geht auf die Menschen zu und erreicht sie. Das verspricht ein spannender Wahlkampf zu werden.“ Zum Rückzug Becks sagt Schwartze: „Ich habe Respekt vor seiner Entscheidung, aber auch vor der Person Kurt Beck.“ Vom SPD-Parteichef Franz Müntefering erwartet Schwartze, dass er die Partei und ihre Ziele, aber besonders das Thema soziale Gerechtigkeit deutlicher nach vorn bringt.

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Quelle: NW - Bad Oeynhausener Kurier, Dienstag 09. September 2008

 

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