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Ute Schäfer: Politik gegen Gesamtschulen beenden

Veröffentlicht am 08.05.2008 in Schule und Bildung

"Zu Recht wehren sich Eltern und Lehrkräfte dagegen, dass die Landesregierung eine Politik gegen die Gesamtschulen betreibt und den Elternwillen ignoriert. Das schwarz-gelbe Sündenregister ist lang: Zunächst wurde per Gesetzesänderung ausgeschlossen, dass Gesamtschulen im Ganztagsbetrieb gegründet werden können.

Dann wurden den Schulleitungen Entlastungsstunden gekürzt. Als der erste Durchgang des Zentralabiturs zeigte, dass es keine nennenswerten Unterschiede zwischen Gymnasien und Gesamtschulen gab, wurde das verschwiegen.

Ignoriert wird auch, dass dieses Jahr 15.000 Kinder aufgrund fehlender Plätze von den Gesamtschulen abgewiesen wurden. Städte, die auf diese Entwicklung mit Neugründungen von Gesamtschulen reagieren wollen, werden mit eigenwilligen Rechtsauslegungen ausgebremst.

Und als ob das noch nicht reichen würde, wirft das Schulministerium den Gesamtschulen wider besseres Wissen vor, dass sie zu viele Schulabbrecher hätten.

Diese ideologisch motivierte Politik gegen Schüler, Eltern und Gesamtschullehrer muss beendet werden", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, aus Anlass der heute vorgestellten Aktion der Gewerkschaft Erziehung und Bildung, der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschulen sowie des Landeselternrates der Gesamtschulen.

 

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