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Ute Schäfer: Es stimmt - die Hauptschule ist nicht zu retten

Veröffentlicht am 09.05.2008 in Schule und Bildung

"Ich kann dem Präsidenten des CDU-Wirtschaftsrats nur zustimmen: Die CDU muss endlich zur Kenntnis nehmen, dass die Hauptschule nicht zu retten ist.

Seine Analyse, dass das bestehende Schulsystem die hoffnungslose Lage schwächerer Schüler zementiert, statt diese zu fördern, trifft den Nagel auf den Kopf", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer. Sie reagierte damit auf entsprechende Äußerungen des CDU-Europaabgeordneten Kurt Lauk.

"Der Ministerpräsident und die Schulministerin sollten sich von Herrn Lauk schnellstens einmal erklären lassen, welche Anforderungen die Wirtschaft an eine moderne Bildungspolitik stellt. Aber es ist zu befürchten, dass sie auch weiterhin nicht auf den wirtschaftspolitischen Sachverstand in ihrer eigenen Partei hören werden", stellte Schäfer fest und fügte hinzu: "Im Gegensatz zur Landesregierung ist Herr Lauk auf dem richtigen Weg, ihm fehlt aber die letzte Konsequenz: Wer allen Schülern bis zur zehnten Klasse jede erdenkliche Förderung und damit die beste Bildung garantieren will, der darf nicht auf ein Zwei-Säulen-Modell setzen. Durchlässigkeit und bestmögliche Förderung und damit Bildungsgerechtigkeit bietet nur längeres gemeinsames Lernen in der Gemeinschaftsschule."

 

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