
„Das Sparpaket wirkt sich regional ganz unterschiedlich aus, das stellt der Paritätische Wohlfahrtsverband in der Studie „Unter unseren Verhältnissen“ fest“, so der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze.
Nach dem Willen der Bundesregierung, soll der Sozialbereich den größten Anteil des „Sparpakets“ schultern. Das wirkt sich doppelt aus: Zum einen wirkt es sich auf das Budget von Familien aus, die von Transferzahlungen leben müssen. Zum anderen leidet aber auch die regionale Wirtschaft unter dem Kaufkraftverlust.
Familien am unteren Ende der Einkommenskala sparen nicht, sie benötigen die gesamten Einnahmen für ihren Lebensunterhalt. Die neue Studie des Paritätischen hält fest, dass der Osten die höchsten Kürzungen pro Einwohner hinnehmen muss. Berlin ist der Hauptverlierer gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern. Nordrhein-Westfalen steht insgesamt an 9. Stelle bei den Sozialkürzungen. 862 Millionen Euro Kaufkraftverlust muss Nordrhein-Westfalen schultern.










