SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

„Suchet der Stadt Bestes“ als Auftrag ernst nehmen

Veröffentlicht am 01.03.2007 in Ratsfraktion

SPD-Ratsfraktion informierte sich bei der „Tafelrunde Bad Oeynhausen“

Bad Oeynhausen: „Suchet der Stadt Bestes“. Dieser Vers aus den Briefen Jeremias ist für Walter Valdorf zum Lebensmotto geworden. Seit 1998 organisiert er die Tafelrunde an der Elisabethstraße. Unterstützt wird er dabei von zahlreichen Helfern sowie der Freikirchlichen Gemeinde unter der Führung von Pastor Werner Schneider.

Der Rat der Stadt Bad Oeynhausen hat das soziale Engagement der Tafelrunde im vorletzten Jahr mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet. Jetzt informierte sich die SPD-Ratsfraktion vor Ort über bestehende und neue Herausforderungen.

Dreimal in der Woche freuen sich bis zu 40 Personen auf eine warme Mahlzeit in den Räumen der Tafelrunde. „Gekocht wird immer Montags und Mittwochs“, erklärt Walter Valdorf. „Zusätzlich geben wir Mittwochs und Freitags Lebensmittel für einen Euro raus“.

Und es hat sich herumgesprochen, dass es abgesehen von den Vorteilen eines warmen Mittagsessens, einfach gut tut, einige Stunden im Warmen zu sitzen und sich unterhalten zu können.

Die Tafelrunde hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen zu helfen, ihr Leben wieder eigenverantwortlich zu gestalten.

„Wer kommt und Hunger hat, ist willkommen, es wird niemand weggeschickt“ erfuhren die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion. Alles wird über Spenden finanziert und die Lebensmittel werden aus der Region gesammelt.

Doch „ganz ohne Unterstützung und Begleitung“ kommt auch die Arbeit der Tafelrunde nicht aus, erinnerte Pastor Werner Schneider. Aktuell würden beispielsweise ehrenamtliche Kräfte gesucht. Eine Lösung findet sich vielleicht schon schnell durch Ilona Brandt, SPD-Ratsfrau aus Dehme: „Mich hat vor kurzem jemand angesprochen, der sich gerne ehrenamtlich einbringen möchte - vielleicht auch bei ihnen?“

„Es ist beeindruckend, mit wie viel zeitlichem und sozialen Engagement hier gearbeitet wird – ohne derartigen ehrenamtlichen Einsatz würde vieles in unserer Stadt nicht mehr möglich sein“, unterstrich Olaf Winkelmann als SPD-Vorsitzender die Ansicht seiner Partei. „Wir werden gerne weiterhin für ihre Arbeit in Rat und Verwaltung werben“, erklärte er.

Diesen Worten Winkelmanns ließ Reinhard Scheer als Kassierer des SPD-Stadtverbandes kleine Taten folgen – und zwar in Form einer kleinen dreistelligen Spendenzusage.

 

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