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Stefan Schwartze, MdB empfängt deutsch-tunesische Jugendgruppe in Berlin und der Friedensnobelpreis geht nach Tunesien

Veröffentlicht am 12.10.2015 in Presse

Der heimische Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze empfing am vergangenen Freitag eine deutsch-tunesische Jugendgruppe im Deutschen Bundestag in Berlin. In einem Dialog stellten die Jugendlichen Fragen zur Tätigkeit von Stefan Schwartze, erläuterten die jahrelange Umbruchsituation in Tunesien und diskutierten über das Thema Flüchtlinge in Tunesien, Deutschland und Europa. 

Sichtlich überrascht zeigte sich eine Teilnehmerin, als Schwartze über seine Arbeit im Petitionsausschuss berichtete. „Dafür gibt es hier einen eigenen Ausschuss?“ lautete die Frage. Schwartze bejahte dies und erläuterte, dass jährlich ca. 15.000 bis 20.000 Petitionen beim Deutschen Bundestag eingehen.

Hauptdiskussionsthema war im weiteren Verlauf des Gesprächs die aktuelle Flüchtlingskrise. Die Jugendlichen berichteten über die Flüchtlingssituation in Tunesien. Das Land hat etwa eine Millionen Flüchtlinge aus Libyen in ihrem Land aufgenommen. Die Jugendlichen wollten zudem wissen, was Deutschland unternehme, um die Flüchtlinge zu integrieren.

 

„Unsere Kräfte sind derzeit vollständig darauf ausgerichtet, die hohe Anzahl an Flüchtlingen, die zu uns kommt, irgendwo vernünftig unterzubringen“, so Schwartze. „Für künftige Integrationsprogramme wünsche ich mir ein Gesamtkonzept, damit wir mit Sprachkursen und Arbeitsmarktprogrammen gute Integrationsergebnisse erzielen können. Dies wird allerdings noch ein weiter Weg sein, da uns derzeit ausreichende Strukturen fehlen und wir nicht wissen, mit wie vielen weiteren Flüchtlingen wir noch rechnen müssen.“

In seinem Arbeitsbereich im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird derzeit intensiv über Programme für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge diskutiert, die eine besondere Betreuung benötigen.

Mitten in der Diskussion erhielt die Besuchergruppe die freudige Nachricht über die Vergabe des Friedensnobelpreises an eine vierköpfige Dialoggruppe aus Tunesien. Sichtlich glücklich zeigten sich die Jugendlichen über diese Entscheidung. „Dies ist eine herausragende Anerkennung für die Demokratiebemühungen unseres Landes“, so eine Teilnehmerin. „Das Quartett hat es geschafft, einen Friedensprozess in Gang zu setzen, als das Land kurz vor einem Bürgerkrieg stand.“

Die Reise der deutsch-tunesischen Jugendgruppe wurde vom Gesamteuropäischen Studienwerk e.V. in Vlotho organisiert und begleitet.

 

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