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Vor massiven Schäden für den Wachstumsmotor Erneuerbare Energien und für den Klimaschutz hat der stellvertretende SPD-Vorsitzende Klaus Wowereit gewarnt, denn die Bundesregierung will bei der Förderung des Solarstroms deutlich kürzen. Auf dem Spiel stehen auch tausende Jobs – und Deutschlands Vorsprung in Zukunftsindustrien.
Am Mittwoch kündigte Umweltminister Norbert Röttgen an, bereits in diesem Jahr die Einspeisevergütungen für Solarstrom um 15 Prozent zu kürzen. Das Gesetz soll für Dachanlagen nach den Vorstellungen des Ministeriums schon zum 1. April in Kraft treten, für Freiflächen zum 1. Juli. Für Anlagen auf Ackerflächen sollen zu den 15 Prozent zusätzlich zehn Prozent weniger gezahlt werden.
Umweltverbände zeigten sich angesichts der Regierungspläne entsetzt. Auch der stellvertretende SPD-Vorsitzende Klaus Wowereit warnte vor einer "Katastrophe für die Arbeitsplätze in dieser Wachstumsbranche".










