SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

"So unfair darf es im Wahlkampf nicht weitergehen"

Veröffentlicht am 31.07.2009 in Presse

FOTO: NW/HEIDI FROREICH

CDU, SPD, Grüne, FDP, UW und Linke unterzeichnen Abkommen / BBO-Unterschrift wird nicht akzeptiert

Bad Oeynhausen. Der Hinweis, mit dem die BBO auf ihrer Internetplattform als diffamierend empfundene Informationen über Bernhard Kuhn veröffentlichte, brachte das Fass zum Überlaufen. CDU, SPD, Grüne, FDP, Unabhängige Wähler und Linke haben gestern ein Fairness-Abkommen mit acht Regeln unterzeichnet: " Wir lassen uns einen Wahlkampf, in der politische Mitbewerber beleidigt werden, nicht länger gefallen."

Die persönlichen Angriffe, denen sich all jene ausgesetzt sehen, die den weiteren Kampf der BBO gegen die Nordumgehung ablehnen, sind ein Grund für die Initiative. Die Angst, mit solchem Wahlkampfstil Politikverdrossenheit bei den Bürgen zu schüren, ein weiterer. "Eine hohe Wahlbeteiligung können wir nur durch einen sachlichen Wahlkampf erreichen", fasst Dr. Olaf Winkelmann (SPD) stellvertretend für die anderen Unterzeichner zusammen.

Einig sind sich auch alle, dass das Abkommen nicht nur ein Lippenbekenntnis sein soll. Die Unterschrift, mit der Hendrik Kemena für die BBO gestern per Fax auch seine Bereitschaft zum "fairen Wahlkampf" bekunden wollte, wurde daher von den anderen sechs Parteien nicht akzeptiert: "Diese Unterschrift ist nichts wert, so lange im Internet noch falsche oder beleidigende Äußerungen zu lesen sind."

Eine Einschätzung, die Marcel Bengs und Tim Obermeier teilen. Die beiden sind Mitglieder im Jugendparlament, haben sich in der Vergangenheit schon über "den schlechten Stil der BBO" geärgert und sollen auf die Einhaltung der Regeln achten. Deren Verletzung hat keine juristischen, aber möglicherweise politische Konsequenzen: Der Wähler kann am 30. August unfaires Verhalten bestrafen.

Quelle: NW vom 31.07.2009

 

News der Bundes-SPD

Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Er steht für Zusammenhalt. Komm mit uns und den Gewerkschaften auf die Straße!

07.04.2026 09:14
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

26.02.2026 07:43
Ihr FAIRdient Tarif.
Steuergeld soll faire Arbeit stärken. Dafür sorgt die SPD: Mit dem Bundestariftreuegesetz erhalten nur Unternehmen, die ihre Angestellten nach Tarifvertrag bezahlen, öffentliche Aufträge. Das ist gerecht.

Weitere Meldungen

News der NRWSPD

NRWSPD
Die EU-Kommission hat die Pläne der Bundesregierung für einen Industriestrompreis am heutigen Donnerstag gebilligt. Achim Post, NRWSPD-Vorsitzender, zur EU-Genehmigung.

Die Bundesregierung hat sich im Rahmen des Koalitionsausschusses am Wochenende (11. und 12.04.2026) auf Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger sowie verschiedene Reformvorhaben geeinigt. Jochen Ott, designierter Spitzenkandidat der NRWSPD für die Landtagswahl 2027, zu den Ergebnissen.

In der Plenarsitzung des nordrhein-westfälischen Landtags am 20.03.2026 hat die SPD-Fraktion Ministerpräsident Wüst aufgefordert, zu den schwerwiegenden Anschuldigungen gegen Landesministerin Ina Scharrenbach Stellung zu beziehen, die in einer Spiegel-Recherche am 19.03.2026 veröffentlich wurden. Der Ministerpräsident verzichtete darauf, das Wort zu ergreifen. Frederick Cordes, Generalsekretär der NRWSPD dazu.

Weitere Meldungen

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos

AfA & AG60plus

Die SPD in den Netzwerken

Zu den Profilen und Seiten: