SPD Bad Oeynhausen

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Jusos begrüßen Oeynhausener-Fairnessabkommen

Veröffentlicht am 31.07.2009 in Jusos

Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de

Zum Abschluss eines “Fairnessabkommens zur Kommunalwahl" erklärt der stellv. Vorsitzender der Jusos Minden-Lübbecke/Bad Oeynhausen Jens Vogel:

Die Jusos begrüßen den Abschluss eines “Fairnessabkommens zur Kommunalwahl” der Parteien in Bad Oeynhausen. Den Wahlkampf muss man als eine Art sportlichen Wettkampf sehen und im Sport gelten Regeln damit niemand benachteiligt wird, aber auch fair miteinander umgegangen wird.

Dies gilt auch für den politischen Wettkampf um die Mehrheit im Kommunalparlament – In diesem Wettkampf sollte mit Zielen um die Wählerstimmen gekämpft werden und nicht mit verbalen Tiefschlägen, Unterstellungen und Verdrehungen, um den politischen Gegner zu diskreditieren.

Die Parteien die das Fairnessabkommen unterzeichnet haben, haben bereits in den Wochen und Monaten zuvor einen sachlichen Umgang im politischen Geschäft gepflegt und haben nicht mit verbalen Tiefschlägen versucht den politischen Gegner zu diskreditieren, wie es eine andere politische Gruppierung, Namens BBO, seit Monaten und schon seit Jahren vor ihrer Gründung versucht.

Man kann und darf unterschiedlicher Meinung zu bestimmten Bereichen sein, aber dies muss man in sachlicher Art und Weise äußern und nicht mit Störaktionen im Stadtparlament, verbalen Tiefschlägen in Leserbriefen oder mit Beleidigungen in Kommentaren auf der Internetseiten der BBO/Notgemeinschaft.

Solange solche verbalen Tiefschläge in Leserbriefen, in Kommentaren auf der Internetseite und im normalen Umgang von Seiten der BBO gepflegt wird, wäre eine Unterschrift unter dem Fairnessabkommen keinen Cent wert. Aber es liegt an der BBO selbst und die Tür steht immer noch offen.

Auch über die Kommunalwahl hinaus sollte ein Fairnessabkommen aller Parteien, die nach der Kommunalwahl im Stadtparlament verteten sind, geschlossen werden, in der ein fairer und sachlicher Umgang in den nächsten 5 Jahren im Stadtparlament und darüber hinaus vereinbart wird – Die sollte besonders der Umgang der Stadträte untereinander umfassen und gerade bei diesen Punkt, sollte entsprechende Sanktionen bei Verstößen im Fairnessabkommen festgeschrieben werden.

Politik sollte ein Wettkampf der unterschiedlichen Positionen und Konzepte sein, der fair und sachlich ablaufen soll und nicht mit unfairen, polemischen und beleidigenden Mitteln torpediert werden darf, so Jens Vogel abschließend.

 

Kommentare

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Fairness

Sehe ich genauso, dass Höflichkeit und Respekt im persönlichen Umgang jedem Menschen selbstverständlich sein sollte. Aber das haben einige scheinbar vergessen, wie man in den letzten Monaten eindrucksvoll sehen konnte. Ich hab ja gesagt, dass es sich hierbei um einen sportlichen Wettkampf der Positionen und Konzepte handelt, aber dort muss mit klaren Regeln gespielt werden und dies wurde in dem Abkommen festgeschrieben. Man soll sich sachlich auseinandersetzen und nicht einfach Behauptungen aufstellen, die nicht belegt werden können oder Dritte zu beleidigen. Was so teilweise in den Kommentaren auf den besagten Webseiten steht, würde bestimmten Leuten teuer zu stehen kommen, wenn man gegen diese Einträge vorgehen würde. Ich verweise auf das Heise-Urteil, nachdem Webseitenbetreiber für Einträge verantwortlich gemacht werden können...

Autor: Jens Vogel, Datum: 31.07.2009, 15:37 Uhr


Herr

Höflichkeit und Respekt im persönlichen Umgang sollte jedem Menschen selbstverständlich sein, aber gerade in der Politik, auch auf Bundesebene, habe ich nicht den Eindruck, das immer so umgegangen wird, nicht nur untereinander, sondern auch gegenüber dem Volk. Ich bin mal gespannt, wie die Oeynhausener Parteien untereinander dieses Abkommen umsetzen. Im Vorfeld gab es ja schon einen kleinen Vorgeschmack... Wenn es unter Anderem bedeuten soll, das keine unbequemen Wahrheiten erwähnt werden sollen, dann könnte man es auch als Schweigeabkommen bezeichnen.

Autor: Jochen Arndt, Datum: 31.07.2009, 14:29 Uhr


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