
Der Ausschuss für Industrie und Forschung des Europäischen Parlaments hat sich gestern in einer nächtlichen Sitzung mit deutlichen Aufforderungen an die Adresse der Kommission erneut für eine nachhaltige Energiepolitik für Europa ausgesprochen.
Anlässlich der Abstimmung des "Thomsen-Berichts" zum "Fahrplan für erneuerbare Energien in Europa" äußerte sich die Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments und Energieexpertin MECHTILD ROTHE erfreut: "Der Ausschuss hat deutlich gemacht, dass es bei der künftigen Rahmenrichtlinie für erneuerbare Energien keine Abstriche bei den bestehenden Richtlinien zu Elektrizität aus erneuerbaren Energien und zu Biokraftstoffen geben darf. Unser Ausschuss steht klar hinter den erfolgreichen Richtlinien!" Hier dürfe es keine Experimente geben, so ROTHE weiter. "Außerdem muss der neue Rechtsrahmen endlich eine ambitionierte Rechtssetzung für den Bereich Wärme und Kälte beinhalten, um diesen schlafenden Energieriesen zu wecken. Die Kommission muss jetzt klare und verbindliche Ziele sowohl für Elektrizität, den Transportsektor als auch für Heizen und Kühlen vorschlagen, um eine wirklich nachhaltige Energiepolitik für das 21. Jahrhundert zu gewährleisten!"










