SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Respekt, Transparenz und Dialog - ein neuer Politikstil für NRW

Veröffentlicht am 16.09.2010 in Landespolitik

Hannelore Kraft hat in ihrer ersten Regierungserklärung für eine neue politische Kultur zwischen den Parteien geworben. Vor dem Landtag in Nordrhein-Westfalen rief die Ministerpräsidentin am Mittwoch die Opposition zur Zusammenarbeit mit der rot-grünen Regierung auf. Eine Politik, die Respekt vor Bürgern zeige und um ihre Anerkennung und Zustimmung werbe, suche gemeinsam nach den besten Lösungen für das Land.

„Schulfrieden“ für NRW

Rot-Grün rief die Opposition zu einem Bildungskonsens auf. CDU, FDP und Linke haben die Einladung zu einer gemeinsamen Bildungskonferenz am 23. September bereits angenommen. Kraft versprach, die Regierung werde bei der Einführung der Gemeinschaftsschule "mit Augenmaß vorgehen und den Willen der Eltern und unserer Kommunen respektieren". Die Ministerpräsidentin will ihr Handeln für die Bürgerinnen und Bürger transparent gestalten und ihnen mehr Rechte zur aktiven Teilnahme am demokratischen Gemeinwesen geben.

Mut zu höheren Ausgaben

Kraft kündigte eine „nachhaltige Finanzpolitik“ für Nordrhein-Westfalen und gezielte Investitionen in Bildung an. Die Regierung sei davon überzeugt, dass nur eine mutige Politik, die auf die Stärkung von Familien, auf Prävention, auf die beste Ausbildung von der Kita bis zur Hochschule, setzt, zu Wirtschaftswachstum, höheren Steuereinnahmen und sinkenden Staatsausgaben führe. Die Ministerpräsidentin kritisierte das Sparpaket der schwarz-gelben Bundesregierung. „Die kurzfristige Politik des Rotstifts“ gehe in Wahrheit auf Kosten der Kommunen und sozial Schwachen.

AKW-Laufzeiten: Verfassungsklage denkbar

Auch den Atomkompromiss der Bundesregierung mit den Energiekonzernen kritisierte Kraft. Er sei ein gewaltiger Rückschritt innerhalb der Bemühungen um eine vorsorgende und sichere Klima- und Energiepolitik der Zukunft. Da die Unternehmen die Brennelementesteuer absetzen könnten, drohten erhebliche Verluste bei Körperschafts- und der Gewerbesteuer. Diese Ausfälle könnten kein Land und keine Stadt verkraften. „Die Beschlüsse sind ein mehrfaches Sicherheitsrisiko für Unternehmen, für Kommunen, für die Menschen.“ Falls Schwarz-Gelb versuche, den Bundesrat zu umgehen, werde Nordrhein-Westfalen vor dem Bundesverfassungsgericht klagen, kündigte die Ministerpräsidentin an. (mit dpa)

Mehr zum Thema:
Regierungserklärung von Hannelore Kraft

 

News der Bundes-SPD

13.07.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

Rente ist mehr als Mathematik. Rente ist mehr als Demografie. Rente ist eine entscheidende Frage der Gerechtigkeit.

26.06.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Wir verteidigen unsere Demokratie - mit Haltung, klaren Argumenten und unseren Werten: Freiheit. Gerechtigkeit. Solidarität. Du willst mehr als zuschauen?

Weitere Meldungen

News der NRWSPD

NRWSPD
Jochen Ott am Morgen nach dem Angriff auf den CSD in Berlin am 25. Juli 2026

NRWSPD-Vorsitzende Sarah Philipp erinnert an die Anschläge auf Utøya und in Oslo

NRWSPD-Spitzenkandidat, Bundesminister der Verteidigung und stellvertretender Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Übergabe der Gestapo-Kartei von Ernst von Harnack an die Friedrich-Ebert-Stiftung

Weitere Meldungen

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos

AfA & AG60plus

Die SPD in den Netzwerken

Zu den Profilen und Seiten: