
Rund 15 Vertreter des Juso Landesverbandes NRW haben am vergangenen Wochenende in Münster/ Westfalen die vielfach propagierte Forderung nach der Stärkung der sozialen Dimension den Europäischen Union bekräftigt. „Wenn es uns nicht gelingt, den Wettbewerb um die niedrigsten Unternehmenssteuern und die radikal Verordnete Privatisierungswelle zu bremsen und stattdessen soziale Standards europaweit zu setzen, ist die Zustimmung zur weiteren Einigung in Gefahr“, so der stellvertretende Landesvorsitzende Friedrich Paulsen.
Im Zuge einer Reihe von Anhörungen von ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis wurde aber schnell deutlich, dass gerade im Bereich der sozialen Integration unterschiedliche nationale Interessen und unterschiedliche nationale Traditionen bestehen. Deshalb war man sich einig, dass ein soziales Europa kaum zentral sondern eher durch die Festsetzung von gemeinsamen Zielen verwirklicht werden kann.










