SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

KAMPA: "Fertigungsstandort und Firmensitz Minden erhalten!"

Veröffentlicht am 28.09.2007 in Kommunalpolitik

"Es ist nicht akzeptabel, dass der Vorstand der KAMPA AG ohne Offenlegung der betriebswirtschaftlichen Grunddaten dem Betrieb eine Kahlschlagsanierung verordnen will, die im Ergebnis den gesunden Fertigungsstandort Minden einstampft und Hunderte Arbeitsplätze vernichtet". Mit offener und scharfer Kritik reagiert die Mindener Landtagsabgeordnete Inge Howe (SPD) auf die bekannt gewordenen Pläne des Fertighausherstellers KAMPA, das Stammhaus des Unternehmens in Minden-Dützen eventuell zu schließen.

Im Gespräch mit den KAMPA-Betriebsräten und Vertretern der Gewerkschaft IG BAU hatte sich Howe zuvor über den Stand der Dinge informiert. Mit Verärgerung nahm die SPD-Landtagsabgeordnete dabei zur Kenntnis, dass der Unternehmensvorstand die Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite hatte platzen lassen, ohne den Betroffenen die Hintergründe ihrer geplanten Maßnahmen zu erläutern oder gar zu einer Übereinkunft über Perspektiven des Unternehmens und der Beschäftigten zu gelangen.

"Man redet oft abstrakt über ´Heuschrecken´, also über ausschließlich an Renditeoptimierung interessierten Investoren, die nach Betriebsübernahmen oft nur einen Scherbenhaufen hinterlassen: Hier erleben wir hautnah, wie das funktioniert und was die Folgen sind", so Inge Howe.

So erfuhr die SPD-Landtagsabgeordnete in ihrem Gespräch mit den Arbeitnehmervertretern unter anderem, dass der auf hochwertige Fertighäuser ausgerichtete Standort Minden mit seiner Auftragslage und den Stückzahlen keinesfalls desolat dastehe, sondern absolut leistungs- und lebensfähig sei: Hier würden keine roten Zahlen geschrieben.

Die vom Vorstand gegenüber den Beschäftigten angekündigte Absicht, diesen Fertigungsschwerpunkt ebenso wie die Tätigkeiten der Verwaltungszentrale schlichtweg an einen anderen Standort zu verlagern, sei somit "ganz offensichtlich nicht betriebswirtschaftlich motiviert", so Howe.

Die Mindener Landtagsabgeordnete und Stellvertretende Vorsitzende der SPD in Minden-Lübbecke stellte sich denn auch ganz deutlich an die Seite der Beschäftigten und forderte den Firmenvorstand auf, seine "Drohkulisse" zurückzunehmen und mit den Beschäftigten und der Gewerkschaft ernsthafte und konstruktive Verhandlungen über die Zukunft des Unternehmens und den Erhalt der Arbeitsplätze aufzunehmen.

 

News der Bundes-SPD

Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Er steht für Zusammenhalt. Komm mit uns und den Gewerkschaften auf die Straße!

07.04.2026 09:14
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

26.02.2026 07:43
Ihr FAIRdient Tarif.
Steuergeld soll faire Arbeit stärken. Dafür sorgt die SPD: Mit dem Bundestariftreuegesetz erhalten nur Unternehmen, die ihre Angestellten nach Tarifvertrag bezahlen, öffentliche Aufträge. Das ist gerecht.

Weitere Meldungen

News der NRWSPD

NRWSPD
Die EU-Kommission hat die Pläne der Bundesregierung für einen Industriestrompreis am heutigen Donnerstag gebilligt. Achim Post, NRWSPD-Vorsitzender, zur EU-Genehmigung.

Die Bundesregierung hat sich im Rahmen des Koalitionsausschusses am Wochenende (11. und 12.04.2026) auf Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger sowie verschiedene Reformvorhaben geeinigt. Jochen Ott, designierter Spitzenkandidat der NRWSPD für die Landtagswahl 2027, zu den Ergebnissen.

In der Plenarsitzung des nordrhein-westfälischen Landtags am 20.03.2026 hat die SPD-Fraktion Ministerpräsident Wüst aufgefordert, zu den schwerwiegenden Anschuldigungen gegen Landesministerin Ina Scharrenbach Stellung zu beziehen, die in einer Spiegel-Recherche am 19.03.2026 veröffentlich wurden. Der Ministerpräsident verzichtete darauf, das Wort zu ergreifen. Frederick Cordes, Generalsekretär der NRWSPD dazu.

Weitere Meldungen

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos

AfA & AG60plus

Die SPD in den Netzwerken

Zu den Profilen und Seiten: