SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Nirgendwo ist Klientelpolitik so gefährlich wie bei der Atomkraft

Veröffentlicht am 13.06.2010 in Bundespolitik

Volker Wiedemann/pixelio.de

Zum 10. Jahrestag der Atomausstiegsvereinbarungen, die von der rot-grünen Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen am 14. Juni 2000 unterzeichnet wurden, erklärt der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel:

Rot-Grün hat vor zehn Jahren die Energiewende eingeleitet. Der Atomausstieg hat ein Job-Wunder im Bereich der erneuerbaren Energien ausgelöst. In dieser Boom-Branche sind heute 300 000 Menschen beschäftigt. Mit dem Ausstieg aus der Hochrisiko-Technologie Atomkraft wurde ein gesellschaftlicher Großkonflikt befriedet.

Schwarz-Gelb will die Laufzeiten von alten Pannen-Reaktoren um jeden Preis verlängern. Für das Schnäppchen Brennelementesteuer schenkt die Bundesregierung den Atomkonzernen Milliarden und gefährdet die Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien. Denn kein Unternehmen wird in Offshore-Windenergieparks investieren, wenn die AKWs länger laufen. Schwarz-Gelb macht Klientelpolitik auf Kosten der Sicherheit. Nirgendwo ist Lobbypolitik so gefährlich wie bei der Atomkraft.

Längere Laufzeiten bedeuten mehr Atommüll. Aber weltweit gibt es kein sicheres Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Anstatt aus den Skandalen um Asse und Morsleben zu lernen, will die Bundesregierung ausschließlich an Gorleben festhalten - ohne andere Standorte auch nur zu untersuchen. Das ist hochgefährlich und politisch feige.

Für die SPD ist klar: Es muss beim Atomausstieg bleiben. Wenn Schwarz-Gelb den Atomkonsens aufkündigt, werden wir gemeinsam mit vielen Bündnispartnern den Protest im Land organisieren.

 

News der Bundes-SPD

13.07.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

Rente ist mehr als Mathematik. Rente ist mehr als Demografie. Rente ist eine entscheidende Frage der Gerechtigkeit.

26.06.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Wir verteidigen unsere Demokratie - mit Haltung, klaren Argumenten und unseren Werten: Freiheit. Gerechtigkeit. Solidarität. Du willst mehr als zuschauen?

Weitere Meldungen

News der NRWSPD

NRWSPD
Jochen Ott am Morgen nach dem Angriff auf den CSD in Berlin am 25. Juli 2026

NRWSPD-Vorsitzende Sarah Philipp erinnert an die Anschläge auf Utøya und in Oslo

NRWSPD-Spitzenkandidat, Bundesminister der Verteidigung und stellvertretender Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Übergabe der Gestapo-Kartei von Ernst von Harnack an die Friedrich-Ebert-Stiftung

Weitere Meldungen

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos

AfA & AG60plus

Die SPD in den Netzwerken

Zu den Profilen und Seiten: