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Zum 10. Jahrestag der Atomausstiegsvereinbarungen, die von der rot-grünen Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen am 14. Juni 2000 unterzeichnet wurden, erklärt der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel:
Rot-Grün hat vor zehn Jahren die Energiewende eingeleitet. Der Atomausstieg hat ein Job-Wunder im Bereich der erneuerbaren Energien ausgelöst. In dieser Boom-Branche sind heute 300 000 Menschen beschäftigt. Mit dem Ausstieg aus der Hochrisiko-Technologie Atomkraft wurde ein gesellschaftlicher Großkonflikt befriedet.
Schwarz-Gelb will die Laufzeiten von alten Pannen-Reaktoren um jeden Preis verlängern. Für das Schnäppchen Brennelementesteuer schenkt die Bundesregierung den Atomkonzernen Milliarden und gefährdet die Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien. Denn kein Unternehmen wird in Offshore-Windenergieparks investieren, wenn die AKWs länger laufen. Schwarz-Gelb macht Klientelpolitik auf Kosten der Sicherheit. Nirgendwo ist Lobbypolitik so gefährlich wie bei der Atomkraft.










