SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Na das war wohl nix Angie!

Veröffentlicht am 09.06.2007 in Jusos

Ein Kommentar von Jens Vogel, stellv. Vorsitzender der Jusos Minden-Lübbecke zum Abschluss des G8-Gipfels in Heiligendamm

Der G8-Gipfel liegt hinter uns und es ist genau das eingetreten, was man bereits vor dem Gipfel erwartet hat – Nämlich nichts, außer einer Wischi-Waschi-Abschlusserklärung, die auch noch weichgespült wurde, hinsichtlich Klimaschutz und Armutsbekämpfung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist an ihren eigenen Anspruch gescheitert, sich zusammen mit den anderen Regierungsverantwortlichen der G8 auf verbindliche Klimaschutzziele festzulegen. In der Abschlusserklärung kann man nachlesen, dass die G8-Staaten eine Halbierung der Kohlendioxidemissionen bis 2050 „ernsthaft in Betracht ziehen“, aber auf verbindliche Ziele konnten und wollte man sich nicht festlegen, was den amerikanischen Präsidenten George W. Bush sicherlich gefreut haben dürfte, dessen Ziel die Verhinderung von verbindlichen Klimazielen von Anfang an war.

Die G8-Chefs hatten die Chance mit weit reichenden Verpflichtungen eine Zeichen setzen könnten, dass die G8-Staaten in der Lage sind, Verantwortung und Vorreiterschaft für eine soziale und vor allem nachhaltige Entwicklung unseres Planeten zu übernehmen. Diese Chance haben sie wieder einmal nicht genutzt.

Positiv zu bewerten ist es, das man unter dem Dach der Vereinten Nationen über verbindliche Klimaschutzziele im Rahmen des Nachfolgeprotokolls des Kyoto-Protokolls beraten will. Die Bundesregierung ist aufgerufen so viele Staaten wie möglich ins „Klimaschutzboot“ zu holen, um verbindliche Klimaziele zu erarbeiten, um einen starken Gegenpol gegen die Klimaschutz-Blockierer, wie dem Global-Player USA oder dem aufstrebenden China zu bilden und diesen Blockieren zu zeigen, dass ihr Handeln das globale Klima endgültig aus dem Gleichgewicht bringt und man jetzt gemeinsam handeln muss, um dies zu verhindern.

Der G8-Gipfel hat mal wieder gezeigt, dass der elitäre „G8-Club“ eine neoliberale Zusammenkunft ist, für die Ökonomie an erster Stelle steht und Ökologie und Solidarität eine untergeordnete Rolle spielen. Der Gipfel hat aber auch gezeigt, dass es Tausende von Menschen gibt, die der vom Neoliberalismus geprägten Globalisierung entgegenstehen und dies in mehrheitlich friedlichen Protesten während des Gipfels lautstark kundgetan haben.

Die gewalttätigen Ausschreitungen einer Minderheit, am Rande der Großkundgebung in Rostock am 02. Juni, haben allerdings dafür gesorgt, dass das Anliegen der friedlichen Demonstranten in den ersten Tagen der Proteste unterging und nur die Gewalt im Blick der Öffentlichkeit war. Diese gewalttätigen Ausschreitungen sind zu verurteilen und haben den Protest von Links mehr geschadet, als genützt.

Abschließend ist zu sagen, dass dieser Gipfel auch gezeigt hat, das die G8-Treffen eine völlige nutzlose Veranstaltung ist, bei der viel geredet und viel zugunsten der Interessen eines einzelnen Staates verhindert wurde.

Unterbezirk: Minden-Lübbecke

 

News der Bundes-SPD

Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Er steht für Zusammenhalt. Komm mit uns und den Gewerkschaften auf die Straße!

07.04.2026 09:14
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

26.02.2026 07:43
Ihr FAIRdient Tarif.
Steuergeld soll faire Arbeit stärken. Dafür sorgt die SPD: Mit dem Bundestariftreuegesetz erhalten nur Unternehmen, die ihre Angestellten nach Tarifvertrag bezahlen, öffentliche Aufträge. Das ist gerecht.

Weitere Meldungen

News der NRWSPD

NRWSPD
Die EU-Kommission hat die Pläne der Bundesregierung für einen Industriestrompreis am heutigen Donnerstag gebilligt. Achim Post, NRWSPD-Vorsitzender, zur EU-Genehmigung.

Die Bundesregierung hat sich im Rahmen des Koalitionsausschusses am Wochenende (11. und 12.04.2026) auf Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger sowie verschiedene Reformvorhaben geeinigt. Jochen Ott, designierter Spitzenkandidat der NRWSPD für die Landtagswahl 2027, zu den Ergebnissen.

In der Plenarsitzung des nordrhein-westfälischen Landtags am 20.03.2026 hat die SPD-Fraktion Ministerpräsident Wüst aufgefordert, zu den schwerwiegenden Anschuldigungen gegen Landesministerin Ina Scharrenbach Stellung zu beziehen, die in einer Spiegel-Recherche am 19.03.2026 veröffentlich wurden. Der Ministerpräsident verzichtete darauf, das Wort zu ergreifen. Frederick Cordes, Generalsekretär der NRWSPD dazu.

Weitere Meldungen

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos

AfA & AG60plus

Die SPD in den Netzwerken

Zu den Profilen und Seiten: