SPD Bad Oeynhausen

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Mehr Wertschätzung für Bundesfreiwilligendienstler - Staatssekretärin Marks besucht Einrichtungen im Kreis Herford und B

Veröffentlicht am 29.08.2014 in Bundespolitik

„Einfach mal etwas Anderes als die Schule sehen und praktisch lernen.“ Das ist die Hauptmotivation für junge Leute sich ein Jahr freiwillig der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Zum Tag des Bundesfreiwilligendienstes hatten der Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze und der Landtagsabgeordnete Christian Dahm die Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks in den Kreis Herford und nach Bad Oeynhausen eingeladen. 

Im Rahmen ihrer Sommertour wollten die Bundes- und Landespolitiker den direkten Austausch suchen. „Was läuft gut, was kann noch verbessert werden“, fragten Marks, Schwartze und Dahm und besuchten gleich zu Beginn das Bildungszentrum in Bad Oeynhausen, das die Bundesfreiwilligen während ihres gesamten Jahres fachlich begleitet. Anschließend konnte sich Staatssekretärin Marks von der praktischen Arbeit in der Biologischen Station Ravensberg in Kirchlengern überzeugen.

Die Praktikanten im Freiwilligen Ökologischen Jahr und im Bundesfreiwilligendienst berichteten aus ihrer Arbeit im und für den Naturschutz. Den Abschluss bildete ein Besuch beim Kreissportbund, welcher den Schwerpunkt seiner „Bufdis“ auf die Arbeit in das Projekt „Integration durch Sport“ legt.  „Integration ist eine wichtige, politische und gesellschaftliche Aufgabe, die durch das Projekt erfolgreich angepackt wird“, berichteten die anwesenden Teilnehmer.


Stefan Schwartze bedankte sich vor allem für das Engagement, das die jungen Leute mit ihrem freiwilligen Jahr an den Tag legen. „Das ist heutzutage nicht selbstverständlich und verdient Wertschätzung.“ Für viele sei der Schritt ein Freiwilligenjahr zu absolvieren der Beginn einer lebenslangen ehrenamtlichen Arbeit.
Staatssekretärin Caren Marks zollte den Freiwilligen ebenfalls großen Respekt und zeigte sich beeindruck von dem Gesehenen und Gehörten. „Ein Jahr freiwillig zur arbeiten ist keinesfalls ein verlorenes Jahr, sondern ein Gewonnenes. Diese Erfahrung kann einem niemand mehr nehmen. Außerdem sind 12 Monate Freiwilligendienst eine super Erfahrung und dienen gleichzeitig als Orientierungsphase für das weitere Leben.“ Marks nimmt nun einige Arbeitsaufträge mit nach Berlin. Unter anderem will sie anregen, dass potenzielle Freiwillige noch besser informiert werden sollen, nicht nur an Gymnasien, sondern an allen weiterführenden Schulformen. Gerade vor dem Hintergrund, dass derzeit zirka 95 Prozent der Bewerber Abiturienten sind. Auch junge Menschen mit Migrationshintergrund sollen verstärkt angeworben werden.

 

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