SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

»Im Verbund liegt die AVK an der Spitze«

Veröffentlicht am 16.02.2010 in Presse

Krankenhaus solle alle Abteilungen behalten

Bad Oeynhausen (WB). »Nur wenn es den Standorten gut geht, geht es dem Klinikverbund gut.« Das stellte der Geschäftsführer des Krankenhauses Bad Oeynhausen und Verwaltungsleiter der Auguste-Viktoria-Klinik (AVK), Carsten Voigt, bei einem Meinungsaustausch fest. Gesprächspartner war die neue Ratsmehrheit aus SPD, Grünen, FDP und UW.

Begleitet wurden die 30 Kommunalpolitiker von der Landtagsabgeordneten Inge Howe (SPD) sowie Vertretern des Verwaltungsrates der Mühlenkreiskliniken. Zugleich machte Voigt darauf aufmerksam, dass allein die Krankenhausstandorte Bad Oeynhausen und Lübbecke mehr als 40 Prozent des Verbundumsatzes ausmachen.

»Beim operativen Ergebnis ist derzeit die AVK im Verbund an der Spitze«, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Matthias Bracht. Er und Voigt blicken optimistisch in die Zukunft. So konnte in 2009 wieder ein ausgeglichenes Wirtschaftsergebnis erzielt werden. »Es sollen keine Abteilungen aus Bad Oeynhausen abgezogen werden«, trat Dr. Bracht Sorgen der Kommunalpolitiker entgegen. »Im Mittelpunkt steht die qualitativ hochwertige Patientenversorgung«, unterstrich der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Bad Oeynhausen, Dr. Mathias Emmerich. »Wir verstehen uns als Speerspitze in Richtung der südlich angrenzenden Landkreise«, meinte Emmerich. Immerhin gebe es mehr Überschneidungen im Einzugsbereich Richtung Süden als Richtung Minden. »Da liegt einfach der Berg dazwischen.«

Berg hin oder her. Deutlich wurde, dass allein eine schwarze Null auf operativer Ebene für die Zukunft nicht ausreichen werde. Für zusätzliche Investitionen müsse mehr erwirtschaftet werden. »Das geht nur im Verbund«, erklärte Dr. Bracht und verwies auf ein um 10 Millionen verbessertes operatives Ergebnis im Klinikverbund aufgrund des eingeleiteten Modernisierungsprozesses.

»Ob der Verbundgedanke schon ausreichend in Bad Oeynhausen angekommen sei«, wollte SPD-Fraktionsvorsitzender Olaf Winkelmann wissen. »Nein, sicherlich noch nicht: Hier müssen wir noch viel Überzeugungsarbeit leisten«, waren sich Bracht und Voigt einig. Im Mittelpunkt stehe, dass Synergien im Verbund zur Entwicklung der einzelnen Standorte genutzt werden. Zielsetzung sei ein ausgeglichenes Verbundergebnis Ende 2012. »Dieser Weg ist ohne Alternative«, meinte Dr. Bracht.

Westfalen-Blatt vom 16.02.2010

 

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