
Das Bundesverkehrsministerium stützt sich in seiner Prognose auf Gutachten zur Gesamtentwicklung des Verkehrs. Die Auswertung geht zu Lasten Bad Oeynhausens.
Eben dieses Ergebnis bemängeln Politiker wie SPD-Fraktionschef Olaf Winkelmann, der auf den in den Kalkulationen fehlenden Schallschutz hinweist: „Die Südbahn kann sich nicht rechnen, weil Lärmschutzmaßnahmen nicht berücksichtigt wurden.“
Der Sozialdemokrat führt als Beispiel einen Tunnel oder Lärmschutzwände an. „Man stelle sich das vor, auf beiden Seiten der Bahntrasse Lärmschutzwände quer durch das Kurgebiet.“ Winkelmann setzt auf das Zusammenspiel verschiedener Gremien: „Wir sind dabei, den regionalen Konsens herzustellen.“ Laut Ministeriumsgutachten steigt das Verkehrsaufkommen auf der Schiene bis zum Jahr 2025 um 65 Prozent.
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Bad Oeynhausener Kurier, Donnerstag 10. März 2011










