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Vor der Sitzung des Vermittlungsausschusses hat Sigmar Gabriel die Position der SPD bei den Verhandlungen um die Neuregelung der Hartz-IV-Sätze bekräftigt. Nötig für einen Kompromiss seien ein Bildungspaket für alle, flächendeckende Mindestlöhne und Transparenz bei der Berechnung der Regelsätze, betonte der SPD-Chef.
Am Mittwoch kommt der Vermittlungsausschuss zusammen, um über eine Lösung für die Neuberechnung der Hartz-IV-Sätze zu beraten. Dies hatte das Bundesverfassungsgericht bereits für Ende des vergangenen Jahres gefordert. Wegen Zweifeln an der Berechnung, zu wenig Mitteln für bessere Bildung und nur wenig Bereitschaft, durch einen Mindestlohn ergänzende Grundsicherungszahlungen überflüssig zu machen, war der von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen vorgelegte Entwurf nicht zustimmungspflichtig.










