
Nach einer Sitzung des Gewerkschaftsrates der NRWSPD erklären die Vorsitzende der NRWSPD, Hannelore Kraft, und der Vorsitzende des DGB in Nordrhein-Westfalen, Guntram Schneider:
Der Gewerkschaftsrat der NRWSPD hat sich in seiner letzten Sitzung ausführlich mit arbeitsmarktpolitischen Themen befasst. Die Vertreter des Präsidiums der nordrhein-westfälischen SPD sowie der Einzelgewerkschaften wollen, dass aus Nordrhein-Westfalen weiterhin wichtige Impulse ausgehen, um für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer „Gute Arbeit“ zu gewährleisten.
Insbesondere bei den Fragen Mindestlohn und Zeitarbeit sieht der Gewerkschaftsrat dringenden Handlungsbedarf. Die Erfahrung in Nordrhein-Westfalen zeigt, dass Allgemeinverbindlichkeitserklärungen einzelner Tarifverträge nicht ausreichen, um Dumping-Löhne zu verhindern. In den Fällen, in denen die Tarifautonomie nicht greift, ist ein gesetzlich gesicherter Mindestlohn daher unverzichtbar. Einig sind wir uns auch darüber, dass ein flexibler Renteneinstieg erforderlich ist.










