SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Equal Pay Day – Die Geduld ist am Ende

Veröffentlicht am 20.03.2013 in Arbeit und Wirtschaft

Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. „Unsere Geduld ist am Ende. Für die Durchsetzung von gleichem Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit von Männern und Frauen gibt es bei Bundeskanzlerin Merkel und ihrer schwarz-gelben Koalition nur Worte, die die Situation beklagen. Ansonsten bleiben sie bis heute tatenlos in der Bekämpfung von Lohndiskriminierung“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze.

Am Equal Pay Day haben Frauen in Deutschland endlich genauso viel Geld in der Tasche wie ihre männlichen Kollegen schon am Ende des Vorjahres. Dieses Lohngefälle von knapp drei Monaten zeigt der Equal Pay Day am 21. März 2013 auf. 
Das ist kein Grund zum Feiern. Am 21. März 2013 um 12.00 Uhr demonstrieren Frauenverbände, Gewerkschaften und SPD-Bundestagsfraktion vor dem Brandenburger Tor. Der Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wird sprechen.

Klar ist, der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern ist eine Folge von Diskriminierung: In Artikel 3 Abs. 2 des Grundgesetzes heißt es: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

Die SPD-Bundestagsfraktion will die Unternehmen verpflichten, für diskriminierungsfreie Löhne und Gehälter zu sorgen. Ein entsprechendes Gesetz hat die SPD bereits vorgelegt. Die schwarz-gelbe Koalition in Berlin und Frau Merkel zeigen Frauen jedoch weiterhin die kalte Schulter. 

Die Forderungen der SPD stehen fest:

  • Gesetz für tatsächliche Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern.
  • Gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von mindestens 8,50 Euro.
  • Reguläre Beschäftigung statt prekäre Beschäftigung, wie Mini-Jobs oder „kleine“ Teilzeit
  • Gleichstellungsgesetz für bessere Aufstiegschancen in der Privatwirtschaft
  • Gesetzliche Mindestquoten für Aufsichtsräte und Vorstände
  • Reform des Bundesgremiengesetzes und die Einbeziehung der Aufsichtsgremien der Sozialversicherungen und anderer Körperschaften des öffentlichen Rechts
 

News der Bundes-SPD

26.05.2026 09:14
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

Bei der Erbschaftssteuer geht es um Gerechtigkeit und um eine zentrale Frage: Hängen Chancen von Leistung ab oder von Herkunft?

11.05.2026 14:41
Stark gegen rechts.
Rechtsextremismus bedroht unsere Demokratie, Freiheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir stellen uns entschieden dagegen - für Vielfalt und eine starke Demokratie. Mach mit.

Weitere Meldungen

News der NRWSPD

NRWSPD
NRWSPD stellt Liste für Landtagswahl auf: Jochen Ott mit 96,2 Prozent gewählt Der Countdown zur Wahl hat offiziell begonnen: Am Samstag, den 13. Juni 2026 haben über 200 Delegierte im

Listenplatz Name Ergebnis 1 Jochen Ott 96,2% 2 Sarah Philipp 95,6% 3 André Stinka 96,0% 4 Lena Teschlade 96,6% 5 Gordan Dudas 96,6% 6 Ina Blumenthal 97,0% 7 Frank Müller

Vom Deutschen Fußballmuseum in Dortmund über ein Automuseum in Bielefeld bis hin zum historischen Klärwerk in Krefeld: Der Mitgliederdialog der NRWSPD mit dem Spitzenkandidaten Jochen Ott fand bewusst nicht in

Weitere Meldungen

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos

AfA & AG60plus

Die SPD in den Netzwerken

Zu den Profilen und Seiten: