SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Ellbogengesellschaft in Betrieben verhindern

Veröffentlicht am 24.06.2010 in Bundespolitik

Foto: Bleicker

Als einen "heftigen Schlag ins Kontor der Sozialpartnerschaft" kritisiert SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles das Urteil des Bundesarbeitsgerichts, dass in einem Betrieb auch mehrere Tarifverträge gelten können. Um die Spaltung von Belegschaften zu verhindern fordert die SPD von der Bundesregierung ein Gesetz, welches die Tarifeinheit festschreibt.

Das Urteil zur Tarifeinheit beende den "bewährten Grundsatz der Tarifeinheit, die Arbeitnehmern und Arbeitgebern jahrzehntelang Sicherheit gab" und führe die "Ellbogengesellschaft" in die Betriebe und Unternehmen, kommentierte Nahles am Mittwoch den Kurswechsel des Bundesarbeitsgerichts. "Einerseits wird zweifelhaften 'Pseudogewerkschaften' der Weg zu Dumpingtarifvertägen weiter erleichtert und auf der anderen Seite werden Einzelgewerkschaften von spezialisierten Berufsgruppen das Beste für sich herausholen." Die Folge könnte sein, dass für die gleiche Arbeit unterschiedliche Löhne gezahlt werden – die Spaltung von Belegschaften drohe.

Deshalb fordert die SPD ebenso wie der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) ein Gesetz, um die Tarifeinheit zu zementieren. "In einem Vertrag darf nur ein Tarifvertrag gelten. Das kann nur der Tarifvertrag sein, der die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer organisiert", betont die SPD-Generalsekretärin. Mehr zum Thema:
 

News der Bundes-SPD

26.05.2026 09:14
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

Bei der Erbschaftssteuer geht es um Gerechtigkeit und um eine zentrale Frage: Hängen Chancen von Leistung ab oder von Herkunft?

11.05.2026 14:41
Stark gegen rechts.
Rechtsextremismus bedroht unsere Demokratie, Freiheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir stellen uns entschieden dagegen - für Vielfalt und eine starke Demokratie. Mach mit.

Weitere Meldungen

News der NRWSPD

NRWSPD
NRWSPD stellt Liste für Landtagswahl auf: Jochen Ott mit 96,2 Prozent gewählt Der Countdown zur Wahl hat offiziell begonnen: Am Samstag, den 13. Juni 2026 haben über 200 Delegierte im

Listenplatz Name Ergebnis 1 Jochen Ott 96,2% 2 Sarah Philipp 95,6% 3 André Stinka 96,0% 4 Lena Teschlade 96,6% 5 Gordan Dudas 96,6% 6 Ina Blumenthal 97,0% 7 Frank Müller

Vom Deutschen Fußballmuseum in Dortmund über ein Automuseum in Bielefeld bis hin zum historischen Klärwerk in Krefeld: Der Mitgliederdialog der NRWSPD mit dem Spitzenkandidaten Jochen Ott fand bewusst nicht in

Weitere Meldungen

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos

AfA & AG60plus

Die SPD in den Netzwerken

Zu den Profilen und Seiten: