Start im Frühjahr – Anlage kann komplett mit Rauch geflutet werden Kompetenz vor Ort nutzen – SPD-Fraktion informiert sich über Unternehmensstrategie
Bad Oeynhausen: Viele Unternehmen fürchten Konsequenzen aus den weltweiten Finanz- und Wirtschaftsverwerfungen. Bei der DENIOS AG mit ihrem Hauptsitz in Bad Oeynhausen sieht man die Entwicklung etwas weniger pessimistisch. „Natürlich merken wir die Auswirkungen, auch wenn es andere Unternehmen härter trifft“, so Helmut Dennig, Vorstand der DENIOS AG.
Anlässlich eines Informationsbesuchs der SPD-Fraktion vor Ort erklärte der Unternehmer: „Der Schlüssel zum Erfolg ist eine hohe Produktqualität „made in Germany“ und das Vertrauen unserer Kunden“. Dies sei wichtig – gerade bei Umweltschutzgütern und Produkten für die betriebliche Sicherheit.
Global denken, aber lokal handeln. Dieses Motto – so erfuhren die Mitglieder der SPD-Fraktion – zeigt sich auch in einem neuen Projekt des Unternehmens: der Brandsimulationsanlage auf dem Gelände an der Dehmer Straße. Denn DENIOS verkauft nicht nur Sicherheitsgüter, sondern bietet auch Seminare, Schulungen und Sicherheitstrainings an. „Die Schulungen in der Simulationsanlage starten noch in diesem Frühjahr“, so Vorstand Helmut Dennig.
Zusammen mit dem vorhandenen Wissen der hauptamtlichen Feuerwehr der Stadt Bad Oeynhausen sind Schulungskonzepte für Sicherheits- und Umweltexperten entwickelt worden.
„Die Anlage kann komplett verraucht werden, um den Teilnehmern eine Brandsituation deutlich vor Augen zu führen“, so Dennig. Unter realistisch nachgestellten Situationen ist zudem ein echtes Feuer zu löschen. Einige Feuerwehren vor Ort haben bereits ihr Interesse an der Anlage bekundet.
Das Unternehmen beschäftigt 280 Mitarbeiter am Standort Bad Oeynhausen und konnte im letzten Jahr einen Umsatz von 160 Mio. Euro weltweit aufweisen. „Ein Drittel davon entfällt auf Deutschland mit unserem Verwaltungsstandort hier in Dehme“. Mit 5.000 Quadratmetern im Industriegebiet Eidinghausen und weiteren 10.000 Quadratmetern in Löhne betreibt DENIOS zwei zusätzliche Standorte für Logistik in unmittelbarer Nähe.
Die SPD-Fraktion führt zwei- bis dreimal im Jahr externe Fraktionssitzungen durch, um vor Ort den direkten Kontakt mit Firmen und Institutionen zu pflegen und das persönliche Gespräch zu suchen.
„Es ist beruhigend, so viel Kompetenz vor Ort zu wissen“, begrüßte SPD-Fraktionschef Olaf Winkelmann die Anstrengungen des Dehmer Unternehmens, „damit in wirtschaftlich schwierigen Zeiten der Blick nach vorne gerichtet wird“.
Er unterstrich die Aufgaben der Kommunalpolitik: „Alle Fraktionen im Rat stehen für attraktive Gewerbsteuerhebesätze und eine unbürokratische Wirtschaftsförderung für Unternehmen, um Bad Oeynhausen als Wirtschaftsstandort stark zu halten.“
Bildunterschrift:
Vorstand Helmut Dennig von der DENIOS AG (Bildmitte) freut sich: der neue Verwaltungsbau des Unternehmens an der Dehmer Straße beeindruckt auch die Fraktionsmitglieder der SPD.