SPD-Abgeordneter Stefan Schwartze diskutiert mit Schülern
Bad Oeynhausen. Bundestagsabgeordneter Stefan Schwartze (SPD) ist zu Gast in Bad Oeynhausen. Zuerst steht er Schülern der Schule am Weserbogen Rede und Antwort, dann ist er zu Gast in der Gesamtschule.
Die Hälfte des Jahres verbringt der 36-Jährige in Berlin. Dort hat er seit der Bundestagswahl im September 2009 eine neue Aufgabe als Abgeordneter für die Stadt Bad Oeynhausen und den Kreis Herford. „Ein Großstadtmensch werde ich aber nicht. Das ist mir zu anonym“, verrät er Desirée Ackermann.
Die 18-jährige Gesamtschülerin ist eine von fünf Fragestellern während des Besuchs des SPD-Mannes. Sie hat acht Minuten Zeit, um den gelernten Industriemechaniker über den Alltag eines Bundestags-Abgeordneten auszuquetschen.
Initiiert hat die Diskussions-Runde der Leistungskurs Sozialwissenschaften der Jahrgangsstufe 13. „Es kommen sehr viele Schulklassen nach Berlin. Wir haben deshalb weiterführende Schulen angeschrieben und ihnen einen Besuch vor Ort angeboten“, erklärt Schwartze.
Am Vormittag stand er bereits den Schülern der Förderschule am Weserbogen Rede und Antwort. Dabei ging es vornehmlich um die Chancen behinderter Menschen in der Arbeitswelt.
Die Gesamtschüler haben zudem Migration, Hartz IV, Jugendschutz im Internet und die Bundeswehr in Afghanistan auf dem Themenplan, der zuvor im Klassenverband beraten wurde. Schwartze, im Bundestag im Jugend- und im Petitionsauschuss vertreten, nimmt Stellung. Einige Schüler haben Notizblöcke auf den Beinen und schreiben mit. Denn im Unterricht – so wissen sie – erfolgt eine abschließende Auswertung des Nachmittags.
© 2011 Neue Westfälische
Bad Oeynhausener Kurier, Donnerstag 13. Januar 2011