SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

»Bildung darf nicht vom Geldbeutel abhängen«

Veröffentlicht am 13.02.2009 in Ratsfraktion

SPD will Kosten für Mittagessen und Schulbücher ermitteln lassen

Bad Oeynhausen (WB/cb). Die SPD-Fraktion will mehr Betreuungsplätze in Kindergärten für unter Dreijährige schaffen und die Lernmöglichkeiten für Schüler verbessern. Dazu hat sie zwei Anträge vorgelegt.

»Ohne eine geregelte Mahlzeit und den Zugang zu Schulbüchern sind Bildung und Erziehung in Schulen und Kindergärten undenkbar«, meint Fraktionschef Dr. Olaf Winkelmann. Die Verwaltung soll bis zur nächsten Sitzung des Schulausschusses die Kosten für Schulbücher und für eine warme Mittagsmahlzeit für alle Kinder auflisten, die dieses Angebot schon nutzen. Bislang zahlen die Eltern einen Eigenanteil von einem Euro. Winkelmann: »Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.« Kinderarmut sei nicht mehr allein ein Problem großer Städte. Sie nehme in ländlichen Regionen zu. »Um eine Zwei-Klassen-Gesellschaft in Tagesstätten und Schulen zu vermeiden, sollten Rat und Verwaltung alles unternehmen, um ein Fördermodell zu verabschieden, das diese Entwicklung bei uns verhindert.« Die FDP-Fraktion im Stadtrat hat bereits vor einigen Wochen den Antrag gestellt, Schulbücher kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Nach Beobachtung der SPD sei der Bedarf an Betreuung unter dreijähriger Kinder in den vergangenen Jahren gestiegen. Winkelmann: »Die Anforderungen der Berufswelt sowie die Notwendigkeit, dass beide Elternteile bereits vor Vollendung des dritten Lebensjahres ihres Kindes wieder in den Beruf einsteigen müssen, wachsen.« Eine durchschnittliche Versorgung an solchen Betreuungsplätzen in Höhe von 35 Prozent werde bundesweit angestrebt. Ab 2013 werde es einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem ersten Lebensjahr geben. »In Bad Oeynhausen hat der Ausbau begonnen. Eine Versorgungsquote von etwa sieben Prozent reicht nicht aus. Immer noch gibt es zu viele Kinder unter drei Jahren auf den Wartelisten der Kindergärten«, sagt der Fraktionschef. Beim Ausbau des Angebots für diese Altersgruppe seien neben bestehenden Angeboten in Kindergärten und durch Tagesmütter Alternativen zu berücksichtigen. Beispiele seien die Modelle Kita-Plus in Versmold oder das Kinderhaus Sennewichtel in Bielefeld. Quelle: WB vom 13.02.2009 Mehr zum Thema:
 

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