SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Arbeitsprogramm 2010 beschlossen

Veröffentlicht am 18.01.2010 in Bundespolitik

Die SPD hat ihr Arbeitsprogramm für das Jahr 2010 beschlossen. In der Weiterentwicklung ihrer Programmatik geht die Partei dabei mit der Etablierung von "Zukunftswerkstätten" neue Wege und sucht den engen Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern. Einen weiteren Schwerpunkt setzt die SPD im Bereich Europa und internationale Politik. Und es wird um innerparteiliche Reformen sowie um Dialogstrukturen des Parteivorstandes gehen.

Ein volles Arbeitsprogramm hat sich die SPD für das Jahr 2010 – und darüber hinaus – aufgegeben. Auf seiner Jahresauftaktklausur beschloss der Parteivorstand am Montag in Berlin ein zwölfseitiges Papier, in dessen Zentrum die programmatische Weiterntwicklung steht.

"Zukunftswerkstätten": Prozess für eine kritische Debatte

In "Zukunftswerkstätten" wird die SPD auf allen Ebenen gemeinsam mit Experten und vor allem mit Bürgerinnen und Bürgern Politikentwürfe in zentralen gesellschaftlichen Bereichen erarbeiten. Dabei geht es um eine kritische, auch selbstkritische, Debatte mit möglichst vielen Partnern.

Die Zukunftswerkstätten sind kein Gremium, sondern ein Prozess, in dem unterschiedliche Methoden und Instrumente zur Anwendung kommen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bürgerinnen und Bürger als "Experten in eigener Sache". Ihre Alltagserfahrungen sollen der Maßstab sein, an dem sich zu erarbeitende politische Vorschläge messen lassen müssten, heißt es im Vorstandsbeschluss.

Koordiniert wird jede Zukunftswerkstatt durch eine Steuerungsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern des Parteivorstandes, der Bundestagsfraktion sowie der Arbeitsgemeinschaften und Foren. Sie bereiten auch inhaltliche Impulse für den auf zwei Jahre angelegten Diskussionsprozess vor. Im Verlauf des kommenden Jahres sollen die Arbeitsergebnisse dem ordentlichen Parteitag 2011 als weiterentwickelte Programmatik zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Schwerpunkt Europa und internationale Politik Als weiteren Schwerpunkt für 2010 will die SPD vor allem die Zusammenarbeit der sozialdemokratischen Parteien in Europa intensivieren. Erste Antworten auf europäische und internationale Fragen wird sie bereits in wenigen Tagen vorlegen. Nach der Afghanistan-Konferenz des Parteivorstandes und der Bundestagsfraktion soll in der kommenden Woche ein Vorstandsbeschluss für eine Strategie zum weiteren Engagement im Land am Hindukusch erfolgen. Noch vor der internationalen Afghanistan-Konferenz Ende Januar in London legt die SPD damit ein Konzept vor, während die Bundesregierung eigene Ziele schuldig bleibt. Parteireform und neue Dialogformen Außerdem will die SPD im laufenden Jahr eine Parteireform erarbeiten mit dem Ziel, die Kampagnenfähigkeit in und außerhalb von Wahlkämpfen zu erhöhen, die Arbeit von Mandatsträgern stärker zu unterstützen und die Beteiligungsmöglichkeiten von Mitgliedern auszubauen – unter anderem durch regelmäßige Befragungen, Mitgliederentscheide und Urwahlen. Die Dialogstrukturen in der gesamten Partei sollen zudem so weiterentwickelt werden, dass sie, unabhängig der Arbeit in den Zukunftswerkstätten, offen sind für alle, die an progressiver sozialdemokratischer Politik interessiert sind. Diskussionen in kleinen Zirkeln und in geschlossenen Räumen reicht nicht, so die Überzeugung. "Wir wollen das demokratische Gespräch auch dort suchen, wo es täglich stattfindet: im Alltag der Bürgerinnen und Bürger. Ein Schwerpunkt der kommenden Zeit werden solche konkreten Begegnungen vor Ort sein", heißt es im Arbeitsprogramm 2010 der SPD. Mehr zum Thema:
 

News der Bundes-SPD

26.05.2026 09:14
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

Bei der Erbschaftssteuer geht es um Gerechtigkeit und um eine zentrale Frage: Hängen Chancen von Leistung ab oder von Herkunft?

11.05.2026 14:41
Stark gegen rechts.
Rechtsextremismus bedroht unsere Demokratie, Freiheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir stellen uns entschieden dagegen - für Vielfalt und eine starke Demokratie. Mach mit.

Weitere Meldungen

News der NRWSPD

NRWSPD
NRWSPD stellt Liste für Landtagswahl auf: Jochen Ott mit 96,2 Prozent gewählt Der Countdown zur Wahl hat offiziell begonnen: Am Samstag, den 13. Juni 2026 haben über 200 Delegierte im

Listenplatz Name Ergebnis 1 Jochen Ott 96,2% 2 Sarah Philipp 95,6% 3 André Stinka 96,0% 4 Lena Teschlade 96,6% 5 Gordan Dudas 96,6% 6 Ina Blumenthal 97,0% 7 Frank Müller

Vom Deutschen Fußballmuseum in Dortmund über ein Automuseum in Bielefeld bis hin zum historischen Klärwerk in Krefeld: Der Mitgliederdialog der NRWSPD mit dem Spitzenkandidaten Jochen Ott fand bewusst nicht in

Weitere Meldungen

Mitglied werden!

Kreis-SPD & Jusos

AfA & AG60plus

Die SPD in den Netzwerken

Zu den Profilen und Seiten: