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SPD-Europaabgeordnete fordern verstärkte Kontrollen für Spielzeug

Veröffentlicht am 25.09.2007 in Europa

Angesichts mehrfacher Rückrufaktionen von in China hergestelltem Spielzeug fordert das Europäische Parlament die Europäische Kommission auf, die Kontrollen zu verstärken und Sanktionen gegen Hersteller einzuführen, die europäische Normen nicht beachten.

"Drei Monate vor Weihnachten müssen wir den Verbraucherinnen und Verbrauchern garantieren können, dass die Spielzeuge, die unsere Kinder unter dem Weihnachtsbaum finden, auch sicher sind", erklärt MECHTILD ROTHE, Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes. "Deshalb fordern wir die Kommission auf, bis zum Jahresende die geplante Überprüfung der Spielzeugrichtlinie vorzulegen. Wir brauchen klare Vorschriften, um die Sicherheit unserer Kinder zu gewährleisten", so ROTHE weiter.

Auf Initiative der europäischen Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen haben die Europaabgeordneten heute in Straßburg über das Problem der Sicherheit importierter Produkte, insbesondere Spielzeug, debattiert. "Wir fordern die Kommission dazu auf, die Märkte zu überwachen und strengere Kontrollen vorzuschreiben, damit der Missbrauch des CE-Zeichens gestoppt wird", führt die SPD-Europaabgeordnete aus. "Außerdem müssen wir die Verantwortung zwischen den Importeuren und Herstellern im Fall von Missbrauch klären und Sanktionen für diejenigen vorsehen, die die europäischen Normen missachten", erläutert MECHTILD ROTHE.

"Langfristig setzen wir uns für die Einrichtung eines echten europäischen Sicherheitszeichens ein, das in der ganzen EU vorgeschrieben sein sollte und das bestehende CE-Zeichen ergänzt", so die SPD-Europaabgeordnete weiter.

"Darüber hinaus muss die EU verstärkt Standards und Normen zur Sicherheit, zum Gesundheits- und Umweltschutz in zukünftigen Abkommen mit Drittländern fordern. Dies gilt im Fall der Abkommen mit China, wie auch für die laufenden Beratungen zu Freihandelsabkommen mit Korea, Indien und den ASEAN-Staaten. Erst dadurch wächst weltweit das Verständnis, dass ein gesunder Wettbewerb auf hohen Standards beruht " fügt die SPD-Europaabgeordnete hinzu.

 

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