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Rentenerhöhung ist "richtig und wichtig"

Veröffentlicht am 03.04.2008 in Bundespolitik

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat die in der Koalition vereinbarte Rentenerhöhung als "richtig und wichtig" begrüßt. Gleichzeitig bekräftigte er das Ziel einen ausgeglichenen Haushalt bis 2011 vorzulegen.

Im Interview mit der BILD-Zeitung (Donnerstagsausgabe) betonte der Finanzminister die Notwendigkeit eines "Signals an die Rentnerinnen und Rentner". Es gehe auch darum, sie teilhaben zu lassen am wirtschaftlichen Aufschwung. Die Rentensteigerung stärke zudem genau wie die jüngsten Tarifabschlüsse die Binnenkonjunktur.

Darüber hinaus hält Steinbrück unverändert fest an dem Ziel eines ausgeglichenen Bundeshaushaltes bis 2011. Durch die jüngsten Turbulenzen im Finanzmarkt werde dies "gewiss nicht einfacher" und daher sei eine "absolute Disziplin bei allen zusätzlichen Ausgabenwünschen" vonnöten, mahnte der Minister.

"Nicht von der Gier der Rendite treiben lassen"

Als eine Reaktion auf die Finanzmarktkrise plädiert der Finanzminister für eine Fusion von Landesbanken, von denen es "zu viele und zu kleine" gebe. Weiterhin kritisiert er scharf, dass sich diverse Banken "mit amerikanischen Hypotheken verzocken". Die Banken sollten im allgemeinen Lehren aus der Krise ziehen, "stärker den Blick auf die Risiken haben und sich nicht von der Gier nach Rendite treiben lassen", so Steinbrück.

 

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