SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Warten auf die Schweizer

Veröffentlicht am 11.04.2014 in Ortsverein

Der Müllberg an der ehemaligen Gaststätte "Rütli" wächst weiter

Bad Oeynhausen/Vlotho (nisi). Ein guter Eindruck ist wahrlich etwas anderes. Dort wo einst Schweizer Röstis und Käse-Fondue serviert wurden, stapelt sich mittlerweile der Müll. Das ehemalige Ausflugslokal "Rütli" an der Grenze von Bad Oeynhausen und Vlotho steht seit zwei Jahren leer und ist in den vergangenen Monaten mehrfach von Randalierern heimgesucht worden (die NW berichtete). Mittlerweile hat die zuständige Stadt Vlotho auch den Kreis Herford eingeschaltet. 

Grenzüberschreitend war vor kurzem die Initiative des SPD-Ortsvereins Babbenhausen-Oberbecksen, der aufgrund der Situation vor Ort die Vlothoer informierte. "Die Oberbecksener Straße gehört zu Bad Oeynhausen, das Grundstück zu Vlotho und Gebäude und Fläche einem Herrn in der Schweiz", listet Karl-Hermann Hottel, Vorsitzender des Ortsvereins, die Zuständigkeiten auf. 

Bretter, Sofas, Stühle, Kühltruhen aber auch haufenweise Glasscherben liegen rund ums "Rütli" verstreut. Bis auf den Parkplatz zieht sich die Spur der Verwüstung. Und wird immer länger. "Jetzt stehen da schon zwei Sofas", hat Hottel bei einem seiner letzten Besuche festgestellt. Und die sind sogar so platziert, dass die nächtlich Feiernden einen tollen Blick auf das beleuchtete Bad Oeynhausen haben. Auch Spaziergänger tun gut daran, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Denn der Blick auf das Gebäude und den Hinterhof ist bitter. Der Boden ist vollständig bedeckt mit Müll jeglicher Art.

Weil aber alles Privatgelände sei, sei es für die Stadt Vlotho schwer, dort einzugreifen, so deren Stadtsprecher Axel Mowe. Die Stadt Vlotho ist aber mittlerweile am Ball. Doch da der Eigentümer seinen Wohnsitz in der Schweiz habe, seien die Verhandlungen zäh und langwierig, heißt es. Offenbar laufen nach NW-Informationen derzeit auch Verhandlungen zum Verkauf des "Rütli". Unterschrieben ist derzeit aber wohl noch nichts. Doch wie diese Zeitung aus zuverlässiger Quelle erfuhr, wollen Noch-Eigentümer und Neu-Eigentümer in naher Zukunft gemeinsam den Müll auf dem Gelände entsorgen und die Fläche sichern. Wann das genau geschieht - das steht noch in den Sternen. Denn erst müsse die zuständige Anwältin den Auftrag ihres Schweizer Mandanten abwarten.

Bis dahin werden die nächtlichen Feiern fürs Erste wohl weitergehen.

© 2014 Neue Westfälische
12 - Bad Oeynhausen, Freitag 11. April 2014

 

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