SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Steinmeier war Wunschkandidat

Veröffentlicht am 08.09.2008 in Presse

Mit diesem Wahlergebnis hat man in Bad Oeynhausen schon gerechnet

Bad Oeynhausen (hil). »Mit Frank-Walter Steinmeier kann man die Wahl gewinnen!« Frank Nickol aus Bad Oeynhausen lebt in Berlin, hat sich aber zur Wahl für die Nachfolge um den Bundestagskandidaten Wolfgang Spanier gestellt.

Während der Eine, der Steinmeier, am Wochenende von seiner Partei schon gewählt wurde, hat der Andere, der Nickol, diese Kür am kommenden Samstag in der Kurstadt noch vor sich. Die beiden Politiker haben sich jüngst erst persönlich kennen gelernt, auf dem Sommerfest der SPD-Fraktion in Berlin.

»Ich bin zu ihm hingegangen und habe gesagt: Noch ein Ostwestfale!« Aber er hat gesagt, dass er das ja eigentlich nicht sei, er sei doch Lipper«, berichtet Frank Nickol und lacht. Sie hätten dann zusammen eine Berliner Currywurst gegessen und sich über die Politik sehr anregend unterhalten. Frank-Walter Steinmeier ist der Mann, der die jetzige Kanzlerin Angela Merkel vom Stuhl heben möchte.

Für Nickol ist er der Wunschkandidat: »Er ist bodenständig, mit ihm kann man reden«, sagt der Kurstädter. Bodenständig sei Kurt Beck aber auch, aber der habe sich zu viel verscherzt, auch in der eigenen Partei. Seine Glaubwürdigkeit habe gelitten und bei vielen Sozialdemokraten habe Beck das Vertrauen verloren. Dass er nun auch den Vorsitz abgegeben habe, sei dennoch überraschend. »Damit habe ich jetzt nicht gerechnet. Aber mit Franz Müntefering haben wir einen erfahrenen Politiker«, sagte Nickol.

Mit diesem Team sei die Hoffnung realistisch, den nächsten Bundeskanzler stellen zu können. »Und mir kann das bei meiner Wahl nächsten Samstag ja auch nur helfen.«

Olaf Winkelmann war sich schon länger ziemlich sicher, dass Frank-Walter Steinmeier der neue SPD-Kandidat wird. Der Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzende hat als Referent der Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Haseloh und Inge Howe auch gute Kontakte nach Berlin.

Über die Rückkehr von Franz Müntefering freut er sich: »Er ist eine große Integrationsfigur für die linke und rechte Seite.« Derzeit sei viel Bewegung in der Partei. Auch die Wahl von Steinmeier begrüße er sehr, damit habe er gerechnet.

Aus: WB - Oeynhausener Anzeiger vom 08.09.2008

 

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