SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

SPD will entlasten

Veröffentlicht am 20.02.2013 in Ortsverein

Foto & Text: Frank Dominik Lemke

Vereine sollen Einsatzkosten selbst tragen

Bad Oeynhausen (WB). Der Vorstand des SPD Ortsvereins Bad Oeynhausen hat mit etwa 20 Mitgliedern in der Druckerei seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Der Abend war von intensiven Gesprächen geprägt, insbesondere über die Finanzierung von Polizeieinsätzen bei Bundesligaspielen. 

Der SPD Ortsverband Bad Oeynhausen will sich dafür einsetzen, dass in Zukunft die Vereine der Fußballbundesliga die Kosten für die Polizeieinsätze bei ihren Spielen selbst tragen. Die Profivereine der Bundesliga seien, von Ausnahmen abgesehen, wirtschaftlich gesund, erklärten die anwesenden Sozialdemokraten auf der anberaumten Versammlung.

Aufgrund des neuen Fernsehrechtevertrages würden sich deren Finanzen zudem erheblich verbessern. Anstelle von 412 Millionen Euro würden die Profivereine ab der Saison 2013/2014 etwa 628 Millionen Euro einnehmen. Hinzu kämen die Zuschüsse von privaten Investoren. »Dass die sowieso schon knappen Kommunen und der Staat in dieser Situation die Polizeieinsätze finanzieren, kann nicht angehen«, sagte die Vorsitzende der Ortsgruppe, Esther Dietz. Ursprünglich sei der Fußball ein Amateursport gewesen. Zu dieser Zeit sei es völlig in Ordnung gewesen, dass der Bürger die Kosten für Spiele übernommen hat. Diese Spiele seien allen zu Gute gekommen. Doch heute sei der Profifußball ein Millionengeschäft, an dem einige Wenige verdienen würden.

Weiter sprach der Ortsverein der Sozialdemokraten über die Kommunalisierung der Energienetze, das Auslaufen der Landesfinanzierung des Staatsbades und weiteren Themen wie das Sielwehr, den Zustand des Bad Oeynhausener Bahnhofes sowie Lärmschutz an den Bahnlinien. Bei seinem Rückblick auf das Jahr 2012 ging der Vorstand auf seine vielen Erfolge ein. Einer der Wichtigsten sei der Wahlkampf zur Landtagswahl mit Infoständen, Plakataktionen und Hausbesuchen gewesen. In allen Wahlbezirken des Ortsvereines Bad Oeynhausen habe die Landtagsabgeordnete Inge Howe bei der Landtagswahl die meisten Stimmen erhalten.

Bild: Schriftführerin Irmgard Müller (von links), Beisitzer Wolfgang Isserstedt,
Vorsitzende Esther Dietz, ihre Stellvertreter Ralf Jaworek und Navina Engelage sowie Kassierer Hans-Jürgen Daniel möchten, dass die Bundesliga die Kosten für Polizeieinsätze selbst zahlt.

WB vom 19.02.2013

 

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