SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

SPD-Delegation im Gespräch mit Dr. Karin Overlack vom HDZ – neue Geschäftsführerin stellt sich vor

Veröffentlicht am 31.07.2015 in Gesundheit

Bad Oeynhausen. Es ging darum, sich kennenzulernen, zu sehen, wo der andere steht. SPD-Politiker trafen sich am Mittwoch, 22. Juli mit Karin Overlack, neue Geschäftsführerin des Herz- und Diabeteszentrums in Bad Oeynhausen zu einem Gespräch.

„Das HDZ ist gut aufgestellt. Trotzdem sehe ich an einigen Stellen Handlungsbedarf“, sagte Karin Overlack. Da ist es wichtig, den Kontakt mit der Politik zu suchen und sich auszutauschen. An dem Gespräch nahmen unter anderem die Landtagsabgeordneten Inge Howe, Angela Lück, die stellvertretende Bürgermeisterin Gisela Kaase, und Karl-Hermann  Hottel, Anna Reiss, Pressesprecherin des HDZ sowie Bürgermeisterkandidat Achim Wilmsmeier und SPD-Stadtverbandsvorsitzender Olaf Winkelmann teil. Besprochen wurden Themen wie der Fachkräftemangel, Organspende, die Universitätsklinik  genauso wie kommunalpolitische Themen wie die Parksituation am HDZ.

Karin Overlack arbeitet seit dem ersten Juni als Geschäftsführerin des HDZ in Bad Oeynhausen. „Mein Ziel ist es, das HDZ zukunftsfähig aufzustellen.“ Dabei stehen die Qualität und der Patient für sie im Mittelpunkt. „Qualität in der Patientenversorgung geht mit Wirtschaftlichkeit einher, sie ist die gesicherte Basis.“ Ihren Fokus legt sie auf eine strategische Zukunftsplanung, das betrifft die Fähigkeiten und Schwerpunkte der Klinik, die Integration von Modernisierungen wie auch geographische Planung. Bei einigen Punkten sei auch die Zusammenarbeit mit der Kommunalpolitik gefragt.

Als Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Minden-Lübbecke und Mitglied des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales erkundigte sich Inge Howe nach dem Klinik-Campus. „Wir sind stolz darauf, als Universitätsklink der Ruhr-Universität Bochum Teil des Klinik-Campus OWL zu sein“, sagte Karin Overlack, „das stellt die Klinik aber auch vor Herausforderungen“. Die Studenten müssen so in den Klinikbetrieb integriert werden, dass sie von ihrem Praktikum profitieren können, gleichzeitig jedoch die Arbeitsprozesse nicht stören.

In Zeiten des Fachkräftemangels sieht Overlack in dem Projekt eine Chance für das HDZ. Es geht darum, die Ärzte hier in der Region zu halten – das Potential hat OWL – nicht nur aus medizinischer sondern auch aus kultureller Hinsicht. Das HDZ ist hierbei ein attraktiver Arbeitgeber. „Von den 2100 Beschäftigten arbeiten 40 Prozent seit elf Jahren oder länger im HDZ“, sagte Anna Reiss.

Eine Tatsache, die Angela Lück durch ihre eigenen Erfahrungen als Krankenschwester des HDZ bestätigen kann: „Viele Angestellte arbeiten lange hier und identifizieren sich sehr mit ihrer Arbeit.“

Auch das Thema Organspende wurde besprochen: „Die Engpässe machen sich auch hier bemerkbar“, sagte Karin Overlack.  Das HDZ verfüge jedoch über ein gutes Netzwerk. „Wenn einer es schaffen kann, dann hier!“

Besonders Interesse hatten die SPD-Politiker ebenfalls an der Thematisierung der Parksituation. Parkplätze am HDZ zu finden, ist schwierig, der Parkdruck sei immens. Auch Karin Overlack sieht darin ein Problem: „Wir brauchen mehr Parkfläche.“ Der Bau eines Parkhauses wird von den Anwohnern jedoch abgelehnt.  Eine Lösung könnte ein unterirdisches Parkhaus bieten, auf dem ein Gebäude gebaut werden würde. Hier sei wichtig, dass das HDZ und die Stadtverwaltung ins Gespräch kommen und konkret in Planungsprozesse gehen, sagte Olaf Winkelmann. Für Achim Wilmsmeier ein Thema, dass er sich mit auf dem Weg nimmt.

Im Anschluss an das Gespräch besichtigten die SPD-Politiker die Einrichtung und wurden von Uwe Schulz, Leiter des Bereichs Thorakale Transplantation, durch die HTX-Station geführt. Einen konkreten Einblick in das Leben auf der Station erhielten sie in einem Gespräch mit einem Betroffenen.   

 

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