
Das andere Ufer ist weit | FOTO: NISI
Vorschlag als Ausgleich zur Nordumgehung
Bad Oeynhausen-Dehme (nisi). Nordumgehung und Dehmer Spange - zwei Bauten, die auch im Ortsteil Dehme viel Natur zerstören. Um den Dehmer Bürgern einen Ausgleich in unberührter Natur zu bieten, diskutiert der SPD Ortsverein Dehme am Donnerstagabend in seiner Monatsversammlung (26.08, 19.30 Uhr, Haus Biele) über eine Fußgängerbrücke über die Weser. Damit die Dehmer die gute Luft und die Natur rund um das Naherholungsgebiet Südlicher See nutzen können.
"Wir sind von Dehmer Bürgern angesprochen worden, ob so etwas nicht möglich sei", erklärte Pressewart Dieter Müller auf Nachfrage der NW. Konkrete Vorschläge gibt es bisher nicht. "Erst einmal müssen wir schauen, ob eine Fußgängerbrücke realisierbar wäre", so Müller. Er könnte sich ein solches Bauwerk gut in Höhe des Dehmer Anlegers vorstellen. "Noch ist es aber eine Ideenschmiede", betont Dieter Müller.
Bisher müssen Fußgänger und Radfahrer von Dehme aus über die Werre-Weser-Kuss-Brücke auf die Rehmer Insel und von dort entweder mit der Fähre Amanda zur Freizeitanlage Südlicher See übersetzen, oder einige Kilometer weiter den Radweg über die Autobahnbrücke nutzen.
Eine Konkurrenz für die Amanda will Müller mit den Plänen nicht erreichen: "Mit einer Brücke könnte man den Bürgern auch außerhalb der Sommer-Fahrzeiten und im Winter eine Alternative für die Weserquerung bieten."
Quelle: NW - 25.08.2010










