SPD Bad Oeynhausen

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„Rot, links, feurig“: Unsere Ideen für unsere Zukunft

Veröffentlicht am 05.08.2009 in Jusos

Micha Heitkamp, Victoria Tiemeier und Jens Hübsch mit dem Juso-Wahlprogramm

Jusos im Kreis stellen eigenes Wahlprogramm vor

Oft beklagen sich Jugendliche über Parteien, die auf ihre Probleme nicht eingehen und fühlen sich nicht miteinbezogen. Um diesem Vorwurf zu begegnen, haben die Jusos Minden-Lübbecke erstmals ein eigenes Wahlprogramm zu den anstehenden Wahlen entworfen, das das Wahlprogramm der SPD ergänzen soll.

Damit wollen sie Punkte aufgreifen, die in der Alltagspolitik oft untergehen. Dabei geht es nicht nur um die ganz großen Themen, sondern auch um die praktischen Probleme vor Ort. Zum Beispiel geht es um die Frage, wie Jugendliche in unserm Flächenkreis abends sicher zur Party und von dort wieder nach Hause gelangen können.

„Es ist endlich Zeit für ein kreisweites Nachtbussystem, das würde vielen Jugendlichen sehr helfen“, so der Juso-Vorsitzende Jens Hübsch, der bei der Kommunalwahl auch für den Kreistag kandidiert.

Am wichtigsten ist den Jungsozialisten aber das, was auch ihren Altersgenossen Sorgen macht: die Themen Schule und Ausbildung. Gerade in der Wirtschaftskrise ist es für die Jusos daher wichtig zu betonen, dass nicht nur aktuell zu wenig Ausbildungsplätze da sind, sondern dass dauerhaft Reformen für mehr und auch bessere Ausbildungsplätze gebraucht werden.

Die Probleme, die dazu im Wahlprogramm angegangen werden, sind zahlreich: Die Jusos fordern strengere Regelungen für Praktika, Lohngleichheit auch für ZeitarbeiterInnen, und mehr Investitionen in die Berufsschulen.

In der Schulpolitik fordern die Jusos ein Umdenken, das das dreigliedrige Schulsystem endlich beendet. Auch hier habe Qualität seinen Preis, so dass mehr in Bildung investiert werden müsse. Dass die Jusos bei dieser Forderung die Schüler an ihrer Seite haben, hat auch der Bildungsstreik gezeigt, der auch im Kreis Minden-Lübbecke stattgefunden hat.

Bei ihrem Wahlprogramm reicht es den Jusos allerdings nicht aus, nur auf die große Politik zu schauen. „Genau so wie wir Forderungen an die Bundespolitik haben, so richten wir auch Forderungen an unsere sozialdemokratischen Bürgermeister vor Ort.“, so die Jusos. Denn nicht nur die Landesregierung entscheide über die Zukunft der Schüler, sondern auch die Kommunalpolitik mit dem Schulentwicklungsplan.

Mit ihrem Wahlprogramm wollen die Jusos Antworten auf die Fragen und Sorgen der Jugendlichen bieten und damit zum Mitdiskutieren anregen. Und nicht zuletzt wollen sich die Jusos im Kreis Minden-Lübbecke ein eigenes Profil geben und ihre Forderungen und Ideen für die Zukunft in die Öffentlichkeit tragen.

Für alle Interessierten gibt es das Wahlprogramm online im Wahlportal der Jusos unter www.dasroteteam.de

 

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