SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Prominenz der SPD kommt in den Wahlkreis

Veröffentlicht am 19.08.2013 in Presse

Bundestagswahl: Peer Steinbrück in Bünde, Frank-Walter Steinmeier in Herford und Sigmar Gabriel in Bad Oeynhausen

Bad Oeynhausen (juk). Der Kanzlerkandidat, der Parteivorsitzende und der Fraktionsvorsitzende: Die drei führenden Köpfe der SPD werden im Wahlkampf Station im Wahlkreis 133 (Kreis Herford/Bad Oeynhausen) machen. Das verriet gestern der Bundestagsabgeordnete und Kandidat Stefan Schwartze beim Besuch in der NW-Lokalredaktion Bad Oeynhausen.

Peer Steinbrück wird am Mittwoch, 21. August, ab 10 Uhr zu Gast im Jacobi-Haus in Bünde sein. Themen in dieser Einrichtung des Evangelischen Johanneswerks werden Pflegereform, Pflegeversicherung und die tarifliche Entlohnung sein. Ab 10.45 Uhr will Steinbrück dann Straßenwahlkampf in der Bünder Fußgängerzone machen. Bereits am Tag darauf kommt Frank-Walter Steinmeier in den Wahlkreis. Der Fraktionsvorsitzende besucht die WWE-Zentrale (früher Eon), um mit Vorstand Belegschaft und Betriebsrat über die Energiewende und die Eon-Kommunalisierung zu sprechen.

Den Endspurt in diesem Wahlkampf legt Sigmar Gabriel dann in Bad Oeynhausen ein: Unmittelbar vor dem Wahlsonntag, am Freitag, den 20. September, wird der SPD-Vorsitzende ab 11 Uhr in der Wandelhalle im Kurpark Bad Oeynhausen zur Kundgebung erwartet.

"Es gibt also die Möglichkeit, mit den Großen der SPD hier in unserem Wahlkreis direkt in Kontakt zu kommen", sagt Stefan Schwartze, der SPD-Kandidat im Wahlkreis 133.

Schwartze selbst setzt in seinem Wahlkampf wieder verstärkt auf Hausbesuche. Über 2.500 Haushalte habe er seit Anfang Juli bereits besucht, berichtet er. Weitere 1.000 sollen bis zum Wahlsonntag noch folgen. Mieten, Beschäftigung und Ausbildungsplätze sind dabei Themen, auf die Schwartze bei seinen Hausbesuchen immer wieder angesprochen wird. Vor allem die Ausbildung liegt auch Schwartze besonders am Herzen. "Bei den Berufschancen für junge Menschen belegt der Arbeits-Agentur-Bezirk Herford/Minden-Lübbecke immer einen der letzten Plätze", berichtet Schwartze. Grund: "Wir sind eine recht junge Region mit steigender Anzahl von Schulabgängern. Die Ausbildungsplätze wachsen da aber nicht mit." Deshalb fordert Schwartze: "Wir brauchen für solche Regionen ein Ausbildungsprogramm des Bundes. Das kann in Fördermitteln für betriebliche Ausbildung, aber auch in direkten Ausbildungsangeboten bestehen", so Schwartze.

© 2013 Neue Westfälische
12 - Bad Oeynhausen, Mittwoch 14. August 2013

 

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