SPD-Fraktion besucht Pohlsche Heide / Forschungszentrum Abfallwirtschaft begrüßt
Minden-Lübbecke. "Die Pläne zur Errichtung eines Zentrums für Forschung und Entwicklung, Aus- und Weiterbildung für die Abfallwirtschaft auf der Pohlschen Heide seitens der TU Braunschweig sind auch ein Beleg für die vorausschauenden und richtigen Weichenstellungen des Kreises im Bereich Müllentsorgung seit Mitte der 80er Jahren".
Eine Bestätigung für ihren "nachhaltig richtigen Kurs" fanden die Minden-Lübbecker Sozialdemokraten jetzt anlässlich des Besuchs der SPD-Kreistagsfraktion unter der Leitung ihres Vorsitzenden Ulrich Kaase auf dem Gelände der Pohlschen Heide in Hille. Nach Begrüßung und Einführung durch den Geschäftsführer der GVoA Burkhard Schulte erläuterte Professor Fricke von der TU Braunschweig die Planungen seines Instituts. Bernd Schäkel, Geschäftsführer der Firma Tönsmeier begrüßte nachdrücklich diese Überlegungen und unterstrich die Bedeutung auch für die Region. Die SPD-Fraktion unterstütze dieses Vorhaben ausdrücklich und zeigte sich erfreut, dass Kooperationsgespräche zwischen den Beteiligten bereits gangbare Wege aufgezeigt hätten.
Nachdem sich die Sozialdemokraten durch Dezernent Jürgen Striet und den Werksausschussvorsitzenden Hartmut Stickan über den Sachstand und die Perspektiven der Deponie informieren ließen, beschäftigten sie sich intensiv mit ihrem Schwerpunktthema "Erneuerbare Energien". Die Grundsteinlegung für die Biogasanlage auf der Pohlschen Heide stelle aktuell einen weiteren wichtigen Mosaikstein innerhalb der Gesamtplanung zur Stärkung regenerativer Energien im Kreisgebiet dar, so die Bewertung der SPD.
Zur Erreichung der gerade von der SPD entwickelten anspruchsvollen Ziele des kommunalen Klimaschutzkonzeptes im Mühlenkreises komme es nun auch weiterhin darauf an, eigene Möglichkeiten des Kreises wie auch kreiseigener Gesellschaften weitestgehend auszuschöpfen und damit auch beispielgebend für andere zu wirken – "auch und gerade in der jetzigen Wirtschafts- und Finanzkrise dürfen wir uns von diesem ökologisch und ökonomisch richtigen Weg nicht abbringen lassen", unterstrich SPD-Abfall- und Energieexperte Hartmut Stickan.
Nach Überzeugung der SPD-Fraktion spiele dabei die Nutzung kreiseigener Gebäude und Flächen für den deutlich auszubauenden Anteil Regenerativer Energien im Mühlenkreis eine herausragende Rolle. Die Fraktion beauftragte daher auch ihre Vertreter im Umwelt- und Verkehrsausschuss, im Bauausschuss und im Werksausschuss damit, sich für eine zügige Klärung baulicher, rechtlicher und finanzieller Aspekte zur Realisierung dieses Ziels einzusetzen.