SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Licht und Schatten im Bundesverkehrswegeplan für Bad Oeynhausen

Veröffentlicht am 18.03.2016 in Ratsfraktion

Foto: AdobePost

Während der Verzicht auf den Ausbau der Südbahn und den Ausbau der A2 auf acht Spuren begrüßt wird, gibt es Kritik an den Überlegungen zur B61 und zur Nordbahn.

Im Interview mit dem Westfalen-Blatt bewertete der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Olaf Winkelmann die Maßnahmen im Bundesverkehrswegeplan für Bad Oeynhausen:

"Für das Bundesverkehrsministerium hat der Ausbau der B 61 eine städtebaulich hohe Bedeutung. Das verwundert und macht deutlich: Der Bundesverkehrsminister besitzt keine Ortskenntnisse. Wir lehnen die Maßnahme weiter ab. Gegen die Interessen der Stadt ist das Vorhaben schwer umzusetzen.

Im Hinblick auf einen achtspurigen Ausbau der A2 zeigt sich, dass der im Jahr 2014, auf Antrag der SPD-Fraktion, gefällte Stadtratsbeschluss, einen solchen Ausbau aufgrund städtebaulicher Bedenken abzulehnen, nun Früchte trägt und goldrichtig war.

Der Verzicht auf den Südbahnausbau ist ein großer Erfolg für die Bürger unserer Stadt. Ich erinnere an mehr als 20 000 Unterschriften gegen den Ausbau. Hierfür habe ich persönlich mit vielen Unterstützern viel Zeit geopfert. Daher freue ich mich besonders über den gemeinsamen Triumph. 

Im Hinblick auf die Nordbahn müssen wir Obacht geben, dass zeitnah die angekündigten Lärmschutzmaßnahmen seitens der Deutschen Bahn umgesetzt werden."

Im NW-Interview bewertete auch der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze den Bedarfsplan.

Schwartze begrüßte den Verzicht auf den Ausbau der Südbahn, aber kritisierte im Gegenzug den fehlenden Ausbau des Teilstück Minden-Haste auf der Nordroute:  

"Was nicht im Bundesverkehrswegeplan drin ist, ist etwas, was die ganze Region gefordert hat: der durchgängige viergleisige Ausbau der Bahnstrecke Minden-Hannover. Wir müssen uns stark dafür machen, auch das Nadelöhr zwischen Minden und Haste zu beseitigen."

Unterstützung  erhält Bad Oeynhausen bei der Forderung nach einen Verzicht auf den B6-Ausbau:  "Warum sollten wir eine Straße bauen, die außer der IHK niemand will?"

 

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