„Jungen Rat“ holt sich der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze regelmäßig bei Schülerinnen und Schülern. Eine Gruppe des Berufsgrundschuljahres des Freiherr-vom-Stein-Berufskollegs, mit der Schwartze innerhalb seines Projektes „Junger Rat für Schwartze“ wiederholt in der Schule diskutiert hatte, besuchte den MdB jetzt an seinem Arbeitsplatz in Berlin.
Gut informiert zeigten sich die 15 Besucher bei Ihrem Aufenthalt im Reichstagsgebäude und während der anschließenden Diskussion mit dem Abgeordneten. Annette Niesdroy und Carsten Mittelberg hatten die Schüler sorgfältig auf den Besuch im Bundestag vorbereitet, hatten über die Funktionsweise von Parlamentarischer Demokratie und die Geschichte des Reichstagsgebäudes informiert, bevor sich die Klasse auf den Weg in die Hauptstadt gemacht hatte. Entsprechend beeindruckt zeigten sich die jungen Leute, als sie schließlich in dem imposanten Gebäude standen.
Während eines Informationsvortrages auf der Besuchertribüne des Plenarsaals gab es weitere Infos in kompakter Form, wie immer interessant und zielgruppengerecht vermittelt von Mitarbeitern des Besucherdienstes des Bundestages. Das Gespräch mit Stefan Schwartze, das in einem Sitzungsraum der SPD-Bundestagsfraktion stattfand, nutzten die Schülerinnen und Schüler anschließend für Nachfragen zum Infovortrag und über Stefan Schwartzes Arbeitsschwerpunkte innerhalb der Fraktion. Besonders zum Thema Petitionswesen stand der Abgeordnete, der Mitglied im entsprechenden Ausschuss und Sprecher der Arbeitsgruppe Petitionen in der Bundestagsfraktion ist, gerne Rede und Antwort. Interessant schien abschließend aber auch die Antwort auf die Frage, was die Aufgabe der „Pinguine“ im Plenarsaal sei, gemeint waren die Saaldiener, die traditionell im Frack ihre Arbeit im Bundestag verrichten. Auch diese Frage beantwortete Schwartze gerne.