SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Glockenbrink soll überplant werden

Veröffentlicht am 28.01.2014 in Verkehr

Stadt befürwortet Anmeldung für Landesstraßenbauprogramm

Bad Oeynhausen-Wulferdingsen(VD). Seit Jahren setzen sich die Bürgerinitiative Glockenbrink und die SPD Wulferdingsen/Bergkirchen für eine Entschärfung des Knotenpunktes rund um die Straße Glockenbrink in Wulferdingsen ein. Nun scheint Bewegung in die Sache zu kommen.

Nach einem gemeinsamen Antrag von Bürgerinitiative und SPD soll der Umbau der Knotenpunkte Glockenbrink   /   Siedinghausener Straße   /   Halsterner Straße sowie Bergkirchener Straße   /   Glockenbrink   /   Wulferdingsener Straße für das Landesstraßenbauprogramm bei Straßen NRW angemeldet werden. Mit diesem Thema befasst sich der Ausschuss für Stadtentwicklung in seiner Sitzung am Donnerstag, 6. Februar, ab 18 Uhr, im Rathaus I.

 

»Ich bin glücklich, dass nun hoffentlich etwas passiert. Es geht jetzt in die Richtung, in die das Problem schon längst hätte gehen sollen«, sagt Andreas Below, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Wulferdingsen/Bergkirchen und damit einer der Unterzeichner des Bürgerantrags vom 11. Oktober 2013. Darin heißt es zur Begründung: »Beide Kreuzungsbereiche im Ortsteil Wulferdingsen sind von ihrer baulichen und übersichtlichen Seite her sehr gefährlich. Regelmäßig passieren an beiden Kreuzungen Unfälle.« Auch bisherige Maßnahmen hätten keinen Erfolg gebracht. Andreas Below: »Wir wollen die Knotenpunkte endgültig entschärfen.«

Bereits im April 2012 wurde bei der Stadt ein Antrag auf ordnungsrechtliche Überprüfung des Knotenpunktes gestellt. Die Stadt hatte »50«-Piktogramme auf die Straße malen und Geschwindigkeitsdisplays aufstellen lassen. Auch neue Schilder und neue Markierungen wurden vom Landesbetrieb Straßen NRW veranlasst. Es bestehe jedoch weiter die Gefahr, dass die Kreuzung zu schnell durchfahren werde, heißt es in dem aktuellen Bürgerantrag. »Insbesondere Verkehrsteilnehmer wie Kinder und Senioren sind in diesem Kreuzungsbereich besonders gefährdet.«

Die Antragssteller sind der Meinung, dass in beiden Kreuzungsbereichen eine bauliche Überplanung notwendig ist. Dem schließt sich die Stadtverwaltung an. Entschieden wird jedoch erst in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung. »Wenn das Vorhaben im NRW-Verkehrsministerium auf dem Tisch liegt, müssen wir schauen, an welche Position wir auf der Prioritätenliste rutschen«, sagt Andreas Below weiter.

WB vom 28.01.2014

 

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