SPD Bad Oeynhausen

Gemeinsam für Bad Oeynhausen

Familienpass muss nachgebessert werden

Veröffentlicht am 24.11.2009 in Ratsfraktion

Vergünstigungen werden kaum genutzt / Verwaltung soll zusätzliche Partner suchen

Bad Oeynhausen. Zehn Monate nach Einführung des Familienpasses zieht die städtische Verwaltung eine ernüchternde Bilanz: Die Vergünstigungen werden kaum genutzt. Die Summe aller Ermäßigungen beträgt bislang weniger als 100 Euro.

Die Mitteilung, die am Mittwoch im Hauptausschuss offiziell veröffentlicht wird, soll praktische Konsequenzen haben. „Die Verwaltung muss den Pass attraktiver machen und nach neuen Partnern suchen“, kündigt Olaf Winkelmann, Fraktionsvorsitzender der SPD, einen entsprechenden Arbeitsauftrag an. Denn, daran lässt er im Gespräch mit der Neuen Westfälischen, keinen Zweifel, „der Familienpass an sich ist eine gute Sache. Politik und Verwaltung sind in der Pflicht, die Hilfe für bedürftige Bürger zu verbessern“.

Nachbesserungen hält auch Kurt Nagel, Fraktionsvorsitzender der CDU, für erforderlich. Als zusätzliche Partner kann er sich wie Winkelmann beispielsweise die Stadtwerke, aber auch private Dienstleister wie die Balitherme oder das GOP vorstellen.

Den Familienpass können seit Anfang des Jahres Familien und Alleinerziehende mit einem Einkommen, das nicht mehr als 20 Prozent über der Hartz-IV- Grenze liegt. 65 Pässe für insgesamt 148 Personen wurden bislang ausgestellt.

© 2009 Neue Westfälische
Bad Oeynhausener Kurier, Dienstag 24. November 2009

 

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