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Zu den Bundesratsentscheidungen bezüglich der Kürzung der Solarförderung und der Fortsetzung des Marktanreizprogramms sowie der Verschiebung der Entscheidung über Laufzeitverlängerungen erklärt der stellvertretende energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dirk Becker:
Heute wurde uns einmal mehr die desaströse Energiepolitik der schwarz-gelben Bundesregierung vor Augen geführt. Gleich in drei zentralen Punkten ist der Bundeskanzlerin Merkel ihr Zick-Zack-Kurs der vergangenen Monaten auf die Füße gefallen.
Der von CDU/CSU und FDP dominierte Bundesrat hat in der Debatte um die Solarförderung den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat angerufen und sich somit vehement gegen die geplanten drastischen Kürzungen ausgesprochen. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt das entschlossene Vorgehen der beteiligten Bundesländer, schließlich hat auch sie sich seit Jahresbeginn für eine maßvolle Kürzung der EEG-Vergütung ausgesprochen. Entscheidend dabei ist, dass die Zukunft der deutschen Solarbranche nicht aufs Spiel gesetzt wird und sie ihre technologische Vorreiterrolle behaupten kann. Die derzeitigen Pläne der Bundesregierung steuern jedoch auf eine Stärkung der ausländischen, insbesondere der asiatischen, Konkurrenz und eine Schwächung des heimischen Marktes hin.










