Gemeinsam mit der Wehrpflicht wird der Zivildienst zum 1. Juli 2011 ausgesetzt. Als Ersatz für den Zivildienst hat das Bundkabinett die Einführung des Bundesfreiwilligendienstes beschlossen. Das hat Auswirkungen auf alle Einrichtungen, in denen bisher Zivildienstleistende tätig waren. Wie geht es weiter nach dem Aussetzen von Wehr- und Zivildienst? – diese Frage wird deshalb am Donnerstag, 17. Februar, in der Veranstaltung „Fraktion vor Ort“ im Kreishaus Herford im Mittelpunkt stehen.
Neben dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und dem freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) soll der Bundesfreiwilligendienst zusätzlich jährlich rund 35.000 Frauen und Männern jeden Alters die Möglichkeit zu einem gemeinnützigen Einsatz bieten.
„Sind die geplanten 35.000 Stellen ausreichend, um die wegfallenden 75.000 Zivildienstplätze zu ersetzen? Ist der Dienst ausreichend finanziert? Was bedeutet das für soziale Einrichtungen? Welche Position hat die SPD-Bundestagsfraktion? Diese und weitere Fragen wollen wir besprechen“, so Stefan Schwartze.
„Ich freue mich, dass ich meine Berliner Fraktionskollegen Dirk Becker und Sönke Rix für diese Veranstaltung gewinnen konnte und sie mich bei der Diskussion der drängenden Fragen unterstützen. Günter Busse der Kreisgeschäftsführer der AWO ergänzt das Podium um einen unverzichtbaren Bereich, die Auswirkung der neuen Situation auf die sozialen Träger unserer Region.“
Die Veranstaltung findet statt am 17. Februar 2011, um 18:30 Uhr im Kreishaus Herford, Raum 300, Amtshausstr. 3, Herford
Anmelden können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreisbüro von Stefan Schwartze, Tel.: 05221 – 99 11 33.
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Einladung zur Veranstaltung